Zu sagen, Santeri Haarala kommt von den Black Dragons Erfurt zu den Füchsen, ist nicht ganz falsch – aber eben auch nicht richtig. Der finnische Angreifer, der ab dem 9. September den Eishockey-Oberligisten EV Duisburg verstärken wird, spielte zuletzt in Newcastle. Nicht in der englischen Stadt, sondern bei den Newcastle Northstars in der australischen AIHL. Dort langte der Stürmer ordentlich zu, erzielte in 30 Saisonspielen 33 Tore und 54 Vorlagen, war in der regulären Saison der viertbeste Stürmer der Liga. Auch in Erfurt, das ist das entscheidende, war er erfolgreich. In der zurückliegenden Saison verbuchte er mit 28 Toren und 28 Vorlagen mehr als einen Punkt pro Spiel für die Thüringer.
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„Ich wollte einen Stürmer haben, der sowohl als Center als auch als Außenstürmer flexibel eingesetzt werden kann“, freut sich Füchse-Trainer Frank Petrozza über die Verstärkung. „Er ist stark im Powerplay und wird uns auch dort voranbringen.“ Der 26-Jährige stammt aus Vaasa, wo er auch lange gespielt hat. 2022 verließ er Heimatstadt und -land und schloss sich den Unterland Cavaliers in der Alps Hockey League an, die die zweite internationale, österreichische Spielklasse bildet; sein damaliger Club ist allerdings in Neumarkt, Südtirol beheimatet. Nach einem Abstecher nach Manchester, diesmal dann wirklich in England, schloss er sich während der Saison 2024/25 den Erfurtern an und überzeugte dort mit 26 Toren und 35 Vorlagen in den 42 Spielen seiner ersten Oberliga-Saison.
„Wie schon öfter kommuniziert, haben wir längere Zeit auf dem deutschen Markt nach einem Spieler gesucht, der zu uns passt und uns weiterbringt. Da die Gespräche an verschiedenen Fronten zu keiner Einigung geführt haben, ziehen wir den eigentlich für November geplanten Import jetzt vor“, erklärt Füchse-Geschäftsführer Tom Södler. „Mit Santeri Haarala haben wir dafür die perfekte Lösung gefunden. Wir sind überzeugt, mit ihm einen starken Center und eine große Bereicherung für unser Powerplay gewonnen zu haben.“



