Auf einem Aschenplatz, der zwischendurch zum Parkplatz umfunktioniert wurde, stieg am vergangenen Wochenende das „Westderby“ in der Fußball-Bezirksliga, Gruppe 5, zwischen dem TuS Asterlagen und der zweiten Mannschaft des VfB Homberg. Nach hart umkämpften 90 Minuten, die in einem verschossenen Elfmeter ihren Höhepunkt fanden, stand ein 0:0-Remis zu Buche.

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Da der Kunstrasenplatz des OSC Rheinhausen und somit die Ausweichspielstätte des TuS gesperrt ist, wurde der Aschenplatz am Volksparkstadion reaktiviert. „Das ist wirklich ein katastrophaler Platz. Als Parkplatz ist er gut, als Fußballplatz nicht mehr“, erklärt Hombergs Trainer Marcel Laroche, den auch deshalb das torlose Unentschieden nicht wundert: „Fußballspielen war kaum möglich. Bei beiden Mannschaften sind sehr viele Bälle versprungen. Wir sind froh, dass wir am Sonntag wieder auf Kunstrasen spielen.“

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Dabei nahmen beide Teams trotzdem den Kampf an und kamen zu Torchancen. Dem Sieg deutlich näher waren die Gastgeber, die zuvor beide Spiele verloren, durch einen späten Elfmeterpfiff. Alen Brajic, der in der Saison 2019/20 für die Homberger Reserve kickte, schoss den Ball in der 80. Minute jedoch an die Latte. Die Asterlagener bleiben somit torlos, konnten jedoch den ersten Punkt holen. Die VfB-Reserve steht mit vier Punkten aus drei Spielen im Tabellenmittelfeld. „Beim Elfmeter waren wir natürlich im Glück. Für uns zählt jeder Punkt und auch den Punkt aus Asterlagen nehmen wir gerne mit“, erklärt VfB-Trainer Marcel Laroche, der eine Entwicklung bei seinem jungen Team sieht: „Wir haben in den letzten Wochen einen Schritt nach vorne gemacht. Trotzdem dauert es noch, bis wir da sind, wo wir hinwollen. Der Großteil der Spieler ist jetzt wieder an Bord und aus dem Urlaub zurück.“

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Nicht zu fassen: Kurz vor Schluss ließ Asterlagen die große Chance zum Sieg aus.© FUNKE Foto Services | Olaf Fuhrmann

Am kommenden Sonntag erwartet die Gelb-Schwarzen eine harte Nuss. Um 15.30 Uhr gastiert der Duisburger SV 1900, der bislang alle drei Spiele gewinnen konnte, am Rheindeich. „Das wird auf jeden Fall keine leichte Aufgabe für uns“, weiß VfB-Coach Laroche, der keine personellen Sorgen hat. Bis auf Ben Baumann, der sich in der Vorbereitung das Kreuzband gerissen hat und wohl erst zum Ende der Saison wieder langsam eine Alternative wird, sind alle Kicker einsatzbereit. „Der Vorteil ist, dass wir gegen den DSV zu Hause spielen. Wir sind uns sicher, dass da für uns was gehen kann. Und natürlich spielen wir auch wieder auf Kunstrasen, was uns deutlich mehr als Asche liegt“, zwinkert Marcel Laroche.