„Von einem Spitzenspiel zu sprechen, finde ich nach vier Spieltagen überhöht“, sagt Spielertrainer Mirko Szymanowicz: „Aber wir haben uns dieses Spiel verdient und freuen uns sehr drauf.“ Mit 6:2 Punkten ist der HSG Vennikel/Rumeln/Kaldenhausen der Start in die Handball-Oberliga vortrefflich gelungen. Am Samstag (18 Uhr) geht es für das Kellerkind der vergangenen beiden Jahre zum Tabellenführer MTV Rheinwacht Dinslaken, der vier Mal siegreich war und somit die hohen Erwartungen bislang erfüllt hat.
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„Wir fahren als Außenseiter hin, verspüren wenig Druck. Wir wollen das Spiel ein Stück weit genießen, aber nicht bloß Spalier stehen“, ist Szymanowicz keineswegs ambitionslos: „Wenn sich die Chance bietet, wollen wir auch was mitnehmen.“ Gleichwohl weiß der frühere Zweitligaspieler um die Stärke des Vorjahresneunten, der personell stark nachgelegt hat: „Sanders, Hoffmann, Reede, Kruse, Mertens, Czeslik – im Rückraum ist der MTV außergewöhnlich gut besetzt. Für mich ist das eine Mannschaft, die unter den ersten Drei landen kann“, zollt der 40-Jährige dem Gegner höchsten Respekt. MTV-Trainer Harald Jakobs kennt Mirko Szymanowicz übrigens von klein auf. Der Mann, der die Dinslakener 2019 sensationell zur Regionalliga-Meisterschaft führte, spielte früher mit seinem Vater Siegfried bei Hamborn 07.
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Spielerisch zeigt sich Szymanowicz mit den bisherigen Auftritten seines Teams sehr zufrieden. In puncto Abwehr und Abschluss sieht er noch Steigerungspotenzial. Carl Brunner, Gerit Fietze und Jan Göller fallen weiterhin verletzt aus. Niklas Kugel trainiert schon wieder mit, ein Einsatz kommt im letzten Spiel vor der Herbstpause aber wohl noch zu früh. Der Einsatz von Helge Tervoort (Bauchmuskelzerrung) ist fraglich, der von Mirko Krogmann (privat verhindert) ausgeschlossen. In der spielfreien Zeit testet VeRuKa am Donnerstag, 29. Oktober (19.30 Uhr) beim TV Angermund.
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