Eishockey

McNevan: „Wir können um den Titel mitspielen”

Foto: WAZ

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Die Füchse haben fünf weitere Spieler verpflichtet. Shannon McNevan, der für die sportliche Planung beim EVD zuständig ist, ist zufrieden. Essen wird seiner Ansicht nach der große Konkurrent.

Ein Kanadier, ein Deutsch-Kanadier und drei deutsche Verteidiger. Der Kader des EV Duisburg ist zum Wochenende bereits auf 13 Spieler angewachsen. Während die drei Abwehrspieler über gute Ober- und Regionalliga-Erfahrung verfügen, sind die beiden Nordamerikaner zum ersten Mal in Deutschland.

David Herring kommt von den Norwood Vipers aus der OHA, einer kanadischen Ameteurliga. „Bis vor zwei Jahren spielte er Profi-Eishockey, musste sich dann aber um seine Familie kümmern, als sein Vater krank wurde”, berichtet Shannon McNevan, der beim EVD für die sportliche Planung zuständig ist. „In Nordamerika hat man von ihm erwartet, dass er checkt und für Respekt auf dem Eis sorgt”, so McNevan. „Bei uns kann er seine offensiven Qualitäten ausspielen. Überall wo er gespielt hat, war David Publikumsliebling.”

Auch Adam Breitkreuz stammt aus Kanada, hat aber einen deutschen Pass. „Er hat erst einmal einen Tryout-Vertrag. Aber ich bin überzeugt, dass er uns weiterhelfen kann”, so McNevan über den Stürmer, der in den vergangenen drei Jahren für die Clippers des Briercrest Colleges gespielt hat.

Neu sind zudem die drei Verteidiger Christian Müller, Lars Gerike und Nickolas Bovenschen. Müller vom vom Herner EV, mit dem er den Oberliga-Aufstieg geschafft hat und lange Zeit Kapitän des des Teams war. Auch Lars Gerike wurde Regionalliga-Meister, allerdings in der vergangenen Saison mit dem EHC Dortmund. Und auch Bovenschen ist aktueller Regionalliga-Meister; ihm gelang das Kunststück mit dem Bayernligisten ERV Schweinfurt. Bovenschen spielte meist für Oberliga-Teams.”

„Essen hat eine sehr starke Mannschaft”, schaut McNevan auf die anstehenden Saison. „Allerdings denke ich, dass auch wir eine Mannschaft haben werden, die um die Meisterschaft mitspielen kann.” McNevan fliegt nun für drei Wochen nach Kanada, wo er ein Trainingscamp für Jugendliche betreibt.

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