Fußball begeistert Menschen, verbindet Generationen und schafft Gemeinschaft. Doch ohne Schiedsrichter kann kein Spiel stattfinden. Mit diesem Leitgedanken wurde jetzt der Förderverein der Schiedsrichter im Kreis Rees/Bocholt gegründet.

Der Förderverein hat sich zum Ziel gesetzt, das Schiedsrichterwesen im Kreis Rees/Bocholt nachhaltig zu stärken und die Zukunft des Amateurfußballs aktiv mitzugestalten. Im Mittelpunkt stehen die Gewinnung neuer Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter, die Förderung des Nachwuchses, die Unterstützung bei der Aus- und Weiterbildung sowie die Stärkung des Ehrenamtes. Darüber hinaus sollen Gemeinschaft, Fairness, Respekt und Inklusion gefördert werden.

„Von dieser Arbeit profitieren nicht nur die Unparteiischen selbst, sondern auch alle Fußballvereine im Kreis Rees/Bocholt“, erklären die künftigen Verantwortlichen. „Gut ausgebildete und motivierte Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter sind eine unverzichtbare Grundlage für einen fairen und geregelten Spielbetrieb – von den Jugendmannschaften bis in den Seniorenbereich.“

Theo Nieland wird zum 1. Vorsitzenden gewählt

Im Rahmen der Gründungsversammlung wurde jetzt auch ein Vorstand gewählt. Als 1. Vorsitzender wird Theo Nieland fungieren. Damit steht ein Schiedsrichter mit mehr als 30 Jahren Erfahrung in diesem Bereich an der Spitze des Fördervereins. Er kennt die Anforderungen und Herausforderungen dieses Ehrenamtes aus eigener Praxis und weiß, dass Referees weit mehr leisten, als Spiele zu leiten.

Darüber hinaus bringt Nieland langjährige Erfahrung in der Vereinsführung mit. Von 1985 bis 1989 war er Vorsitzender des Hemdener SV und sammelte anschließend als Geschäftsführer sowie langjähriger Vorsitzender des Stadtsportverbandes Isselburg weitere wertvolle Erfahrungen in der Vereins- und Verbandsarbeit. Dieses Wissen möchte er nun gemeinsam mit dem Vorstand in den Förderverein einbringen.

Johannes Pelgrim fungiert als 2. Vorsitzender

Johannes Pelgrim wird den Förderverein als 2. Vorsitzender unterstützen und seine Erfahrung und sein Engagement in die Vorstandsarbeit einbringen. Gemeinsam mit den weiteren Vorstandsmitgliedern möchte der Bocholter die Ziele des Fördervereins aktiv begleiten und die Zusammenarbeit mit den Fußballvereinen im Kreis Rees/Bocholt stärken.

Wasim Dark, der bereits in verschiedenen Funktionen im Vereinswesen tätig war, übernimmt das Amt des Geschäftsführers. Auch wenn er im Schiedsrichterwesen noch am Anfang steht, möchte der Isselburger seine Erfahrungen in die Vereinsarbeit einbringen und gemeinsam mit dem erfahrenen Vorstand die Ziele des Fördervereins verwirklichen. Dabei steht für ihn eine vertrauensvolle Zusammenarbeit im Sinne der Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter sowie der Fußballvereine im Mittelpunkt.

Den Posten des Kassenwartes bekleidet Martin Bahl. Auch wenn der Reeser erst seit Januar 2026 als Schiedsrichter aktiv ist, bringt er bereits wertvolle Qualifikationen und Erfahrungen aus dem Fußball mit. Bahl ist Inhaber der DFB-Vereinsmanager-B-Lizenz sowie der Trainer-C-Lizenz und verfügt damit über fundierte Kenntnisse in der Vereinsorganisation und im Trainingsbereich. Mit seinem Engagement möchte er die Arbeit des Fördervereins aktiv unterstützen und ebenfalls dazu beitragen, das Schiedsrichterwesen im Kreis Rees/Bocholt weiterzuentwickeln.

Fußball-Kreispokal: SV Rees - SV Haldern
Schiedsrichter sind elementarer Bestandteil, damit ein Fußballspiel stattfinden kann. © FUNKE Foto Services | Erwin Pottgiesser

Der Förderverein versteht sich grundsätzlich als Bindeglied zwischen Schiedsrichtern, Fußballvereinen, Unternehmen und allen Menschen, die den Amateurfußball unterstützen möchten. Gemeinsam sollen die Rahmenbedingungen für Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter verbessert, das Ehrenamt gestärkt und der Spielbetrieb im Kreis Rees/Bocholt langfristig gesichert werden.

Vorstand stellt Ziele und Projekte vor

Interessierte Vereine, Unternehmen und Privatpersonen sind herzlich eingeladen, den Förderverein kennenzulernen und Mitglied oder Förderer zu werden. Gerne stellt der Vorstand die Ziele und Projekte des Vereins auch persönlich vor und freut sich auf den Austausch mit allen, die das Schiedsrichterwesen in der Region unterstützen möchten.