Den zweiten Erfolg der noch jungen Spielzeit in der Fußball-Kreisliga A feierte der SV Vrasselt. In einer turbulenten Begegnung beim SV Spellen verbuchten die Gäste am Ende einen deutlichen 8:3 (6:2)-Sieg und sind jetzt Tabellensechster.

SV Vrasselt trifft schon in der ersten Minute

Das Spiel begann perfekt für die Gäste, denn schon in der ersten Spielminute brachte Joel Manoch die Emmericher in Führung. Nur vier Minuten später klingelte es erneut im Kasten der Hausherren. Marius Laub traf ins eigene Netz (5.). „Man muss sagen, dass sich Spellen die ersten beiden Dinger schon selbst eingeschenkt hat“, bemerkte SVV-Coach Jens Wunder.

Die von Michael Tyrann trainierten Spellener zeigten dann eine Reaktion und kamen durch Oliver Vos (14.) und Leon Rassmann (29.) zum Ausgleich. Doch binnen sieben Minuten entschieden die Vrasselter die Begegnung noch vor der Pause. Marco Buscher (35.), Alan Zabek (36.), Marc Warthuysen (39.) sowie erneut Manoch (42.) schraubten das Ergebnis auf 6:2. „Nach dem 3:2 haben wir die Sachen echt gut gelöst“, befand der Trainer der Blau-Weißen.

Zwar kamen die Gastgeber durch Leroy Badu (60.) nochmal etwas heran, doch Jonathan Schramm machte schlussendlich den Deckel drauf (64., 83.). „Es gibt natürlich immer etwas zu verbessern, aber ich wäre ja verrückt, wenn ich mit einem 8:3 nicht zufrieden wäre“, so Jens Wunder, der sich und seine Mannschaft „auf einem guten Weg“ sieht.

TuS Haffen-Mehr vergibt in Hälfte eins gute Chancen

Auf den zweiten Saisonsieg muss hingegen der TuS Haffen-Mehr warten. Der letztjährige Tabellenvierte kassierte bei der Reserve des SV Biemenhorst die zweite Niederlage. Mit 0:2 (0:1) unterlag man an der Birkenallee. Dabei waren die Gäste in der ersten Hälfte das spielbestimmende Team, vergaben aber in Person von Mizan Syed drei hundertprozentige Torchancen.

Elfmeter sorgt vor der Pause für Rückstand der Gäste

Durch ein ungestümes Einsteigen von Torwart Paul te Baay geriet der TuS dann kurz vor der Pause in Rückstand. Der Schlussmann foulte einen Gegenspieler im Strafraum, sodass es Elfmeter gab. Diesen verwandelte Alexander Wagner sicher (44.). „Leider ist es abermals ein Torwartfehler, der uns ins Hintertreffen bringt. Davor müssen wir aber auch schon 3:0 führen, aber wir lassen beste Chancen kläglich liegen“, bemängelte Trainer Dennis Lindemann.

Die zweite Halbzeit war einfach nur schlecht. Hinzu kommt, dass wir immer wieder individuelle Fehler machen. Aktuell sind einige Spieler einfach nicht A-Liga-tauglich.

Dennis Lindemann, Trainer des TuS Haffen-Mehr

Im zweiten Durchgang waren die Gäste dann nicht mehr so präsent und mussten auch nur sieben Minuten nach Wiederanpfiff das 0:2 durch Florian Daniels hinnehmen. „Die zweite Halbzeit war einfach nur schlecht. Hinzu kommt, dass wir immer wieder individuelle Fehler machen. Aktuell sind einige Spieler einfach nicht A-Liga-tauglich“, so Lindemann, der warnt: „Auch innerhalb der Mannschaft müssen wir erkennen, dass wir in der vergangenen Saison überperformt haben und wenig verletzte Spieler hatten. Jedem muss klar sein, dass es für uns nur um den Klassenerhalt geht.“

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