Eine klare Angelegenheit war das Auftaktspiel in der Frauenfußball-Bezirksliga. Die Emmericher Eintracht gewann das Duell gegen Aufsteiger SV Haldern mit 7:0 (4:0). „Nach der Vorbereitung weiß man ja nie so richtig wo man steht, insofern ist man natürlich erleichtert, wenn es zu Beginn einen Sieg gibt, der dann auch noch sehr deutlich ausfällt“, freute sich Eintracht-Coach Klaus Wolbring, der mit Philine von Bargen auf eine zentrale Akteurin verzichten musste.

Sophie Heiming erzielt einen Hattrick

Den Torreigen für die Emmericherinnen, die auf den Außenpositionen klare Tempovorteile hatte, eröffnete Verena Wonsikowski, die nach einer Ecke von Jacqueline Reetz zur Stelle war (16.). Anschließend gelang Sophie Heiming ein lupenreiner Hattrick, die Flügelspielerin war in der 26. und 35. Minute sowie in der Nachspielzeit der ersten Hälfte erfolgreich, so dass die Partie auf dem Rasenplatz am Borgheeser Weg schon zur Pause entschieden war.

Eintracht Emmerich - SV Haldern
Frauenfußball
Zweikampf zwischen Ludmilla Dercks-Reimer (Eintracht Emmerich, am Boden) und Lisa Michelbrink.© FUNKE Foto Services | Thorsten Lindekamp

„Die ersten 15 Minuten waren eigentlich ganz gut, anschließend hatten wir aber Schwierigkeiten, die Fünferkette in der Abwehr aufrechtzuerhalten, wir sind oft zu spät in die Zweikämpfe gekommen und die Laufbereitschaft und Kommunikation haben nicht gestimmt“, stellte der Halderner Coach Kevin Beeker fest.

Im zweiten Durchgang war dann Sophie Heiming mit einer Flanke die Vorbereiterin für Verena Wonsikowski, die zum 5:0 einköpfte (53.). Wenig später war die routinierte Allrounderin erneut mit einem Schuss zum 6:0 erfolgreich (57.). Den Schlusspunkt für die Eintracht zum 7:0 setzte die Spielerin mit der Nummer sieben, Jacqueline Reetz erzielte per Abstauber das Tor zum Endstand (63.).

In der letzten Saison sind wir ja auch mit einem Dreier gestartet, anschließend lief lange Zeit nichts mehr. Ich hoffe, dass dieser Sieg jetzt nicht wieder eine Eintagsfliege ist.

Klaus Wolbring, Trainer der Emmericher Eintracht

„In der letzten Saison sind wir ja auch mit einem Dreier gestartet, anschließend lief lange Zeit nichts mehr. Ich hoffe, dass dieser Sieg jetzt nicht wieder eine Eintagsfliege ist“, so Wolbring. „Ich bin da aber optimistisch. Wir sind viel gefestigter als zu Beginn der vergangenen Spielzeit und auch schon fußballerisch weiter.“ Das nächste Match bestreitet die Eintracht am kommenden Sonntag ab 11 Uhr bei der DJK Kleve.

Eintracht Emmerich - SV Haldern
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Die Halderner Spielerinnen, hier Charlotta Schneider, mussten Lilien Blümlein und den Eintracht-Akteurinnen oft hinterherlaufen. © FUNKE Foto Services | Thorsten Lindekamp

„Bei uns ist auf jeden Fall noch deutlich Luft nach oben, wir haben in dem Spiel viele Erkenntnisse gewonnen und darüber auch schon gesprochen. In den nächsten Begegnungen wollen wir es dann besser machen“, sagt Kevin Beeker, der in Emmerich auch noch auf ein paar Leistungsträgerinnen verzichten musste. Das zweite Saisonmatch bestreiten die Lindendörflerinnen am Samstag, 5. September, ab 17 Uhr gegen den SV Heißen II.