Spiele des VfB Rheingold Emmerich sorgen oft für reichlich Spektakel. So auch am vergangenen Sonntag wieder, als der Bezirksliga-Aufsteiger gegen den SV Budberg II einen 2:4-Rückstand in Unterzahl noch zum 4:4 egalisieren konnte. Damit sind die Emmericher nach drei Saisonspielen weiter ungeschlagen. „So ein Last-Minute-Punkt ist natürlich super für die Moral und hat auch gezeigt, dass wir am Ende noch topfit sind“, sagt VfB-Coach Maik de Vries.
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Nun bestreiten die Rheingolder (7. Platz, 5 Punkte) das nächste Match am Freitag, 4. September, ab 20 Uhr bei der DJK Rhede (13. Platz, 3 Punkte). Die beiden Kontrahenten hatten bekanntlich gemeinsam den Sprung von der Kreisliga A auf die Bezirksebene geschafft. Während der letzten Saison hatte es allerdings gegen den Mitaufsteiger zwei bittere Niederlagen für die Emmericher gegeben. In beiden Partien hatte ein Platzverweis für Marvin Müller für den entscheidenden Nachteil der Rheingolder gesorgt. „Wir haben schon überlegt, ihn diesmal rauszulassen“, so de Vries. „Aber Spaß beiseite. Marvin wird natürlich in Rhede spielen.“
Könighaus, Gertzen und Bilali fehlen
Der 30-Jährige könnte dann wieder neben Kai Krawanja in die Viererkette rücken, denn Innenverteidiger Fabio Könighaus ist nach seiner Ampelkarte gegen die Budberger Zweitvertretung gesperrt. Außerdem steht mit Justin Gertzen die erste Alternative aus beruflichen Gründen nicht zur Verfügung. Des Weiteren fehlt Erion Bilali, der für einige Tage nach Albanien gereist ist.
Dafür steht das Comeback von Abdullo Saidov bevor. Der Leistungsträger befindet sich inzwischen wieder voll im Training und dürfte am Freitag erstmals in dieser Saison zum Kader gehören.
Wir wollen nicht zum dritten Mal in Folge gegen Rhede verlieren.
Maik de Vries , Trainer des VfB Rheingold Emmerich
„Wir wollen nicht zum dritten Mal in Folge gegen Rhede verlieren und haben da noch was gutzumachen“, sagt de Vries. Um das zu realisieren, werden die Emmericher aber über die gesamte Spielzeit deutlich konstanter auftreten müssen als gegen Budberg. So waren die Coaches mit der ersten Stunde am letzten Sonntag überhaupt nicht einverstanden. Zudem müssen die Fehler in der Defensive minimiert werden.



