Der SV Haldern hat auch nach drei Spielen in der Fußball-Kreisliga A eine weiße Weste. Die Lindendörfler gewannen am Freitagabend das Match beim SV Brünen mit 1:0 (0:0). Den entscheidenden Treffer erzielte der eingewechselte Luca Karczewski in der 88. Minute nach Vorarbeit von Karl Isling. Der Schuss von Karczewski klatschte an den Innenpfosten und landete anschließend im Netz.
Spielerisch war das nicht gut von uns.
Jürgen Stratmann, Trainer des SV Haldern
„Spielerisch war das nicht gut von uns“, bemängelte der Halderner Trainer Jürgen Stratmann. „Brünen hat leidenschaftlich gekämpft und wir konnten unser leichtes Chancenplus lange Zeit nicht in Tore ummünzen.“ So verpassten unter anderem Gustav Reichmann, Milot Seesing und Hendrik Heynen den Führungstreffer für die Gäste, zweimal parierte aber auch der Halderner Keeper Nico Hakvoort stark bei Brüner Abschlüssen. Schlussendlich setzten die Rot-Weißen, die auf Veit Boßmann und Linus Meier verzichten und in der Pause den angeschlagenen Torsten Exo auswechseln mussten, dann aber doch noch den Lucky Punch.
„Positiv ist unter dem Strich, dass wir die drei Punkte geholt haben und keinen Treffer kassiert haben“, so Stratmann. „Jetzt freuen wir uns auf das Derby am kommenden Sonntag in Mehrhoog.“
Haldern will im Pokal zuhause spielen
Hinsichtlich der Niederrheinpokal-Partie gegen den Regionalligisten RW Oberhausen haben die Verantwortlichen des A-Ligisten inzwischen entschieden, dass sie grundsätzlich bereit sind, das Spiel im heimischen Lindenstadion über die Bühne zu bringen. „Letztendlich ist das aber abhängig davon, was Ordnungsbehörde und Polizei dazu sagen. Das müssen wir erst noch abwarten, bevor die endgültige Entscheidung fällt, ob bei uns oder in Oberhausen gespielt wird“, erläutert Stratmann. Terminlich läuft es wohl auf eine Austragung am 30. September hinaus.


