Mit der Rekordmeldezahl von über 41.000 Teilnehmenden ging am Sonntag der 28. Köln-Marathon über die Bühne. Darunter waren auch einige Starter von der Klever Laufgemeinschaft „RUN4ALL“, die alle den Halbmarathon absolvierten. Richtig flott unterwegs war Florian Falkenthal, der die Distanz in 1:19,05 Std. meisterte. Das bedeutete Rang 119 im Gesamtklassement und Rang 17 in der Altersklasse M35. Dass das Rennen insgesamt sehr schnell war, zeigen die beiden Streckenrekorde, die aufgestellt wurden. So war Esther Pfeiffer nach 1:07,23 Stunden im Ziel, Richard Ringer benötigte 1:01,48 Stunden für die 21,1 Kilometer.

Ich bin sehr zufrieden mit dem Lauf, da er sich gut angefühlt hat und ich bis zwei Kilometer vor dem Ziel auch sehr locker war.

Florian Falkenthal, nach dem Halbmarathon in Köln

Knapp zwei Monate mit rund 60 Wochenkilometern hatte sich Falkenthal intensiv auf das Event vorbereitet. „Bei perfektem Wetter und einer voll gesäumten Strecke lief das Rennen dann auch sehr gut“, berichtete der Klever. „Ich hatte eine Zeit von unter 1:19 anvisiert. Leider hatte mich vor dem Wettkampf eine Erkältung erwischt, weshalb ich nicht volles Risiko gegangen bin. Trotzdem bin ich sehr zufrieden mit dem Lauf, da er sich gut angefühlt hat und ich bis zwei Kilometer vor dem Ziel auch sehr locker war.“

Das Wichtigste sei aber gewesen, dass das Rennen wieder Spaß gemacht habe, so Falkenthal. „Nach einem Marathon im Herbst vergangenen Jahres in Amsterdam, bei dem ich hinter meinen Erwartungen zurückgeblieben war, fiel ich in ein Motivationsloch und hatte in diesem Jahr auch nur einen Wettkampf bis zum Halbmarathon-Training bestritten“, erläutert der Ausdauersportler.

Erfolgreicher Staffellauf in Weeze

Nochmal einen ordentlichen Schub habe dann eine Woche vor dem Köln-Marathon der Sieg beim Staffellauf in Weeze gegeben, so Falkenthal. Dort siegte der 35-Jährige zusammen mit Heiner Wardemann und Lukas Berndsen über 3 x 5 km. Das Trio finishte nach 51:40 Minuten.

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Auch Heiner Wardemann wäre wieder sehr gerne in Köln gelaufen. „Leider habe ich aber muskuläre Probleme“, bedauerte der Emmericher, dass er diesmal nicht bei der Veranstaltung in der Domstadt dabei sein konnte. „Ich bekomme dann auch sofort schlechte Laune, wenn ich nicht laufen kann“, meinte Wardemann am Rande des Reeser Rheinlaufes, den er sich stattdessen am Sonntag anschaute und dort auch Lukas Berndsen anfeuerte, der über die zehn Kilometer den zweiten Platz erreichte.

Laufsport liegt voll im Trend

Neben Falkenthal starteten in Köln aus seiner Laufgruppe noch Gregor Akkerman (1:26,36 Std.), Georg Hoymann (1:34,36), Michael Ossmann (1:45,27), Marcel Janssen (1:53,06), Lennart Sänger (1:53,20), Klaus Janssen (1:53,55) und Hanne Janssen (1:59,23). „Nach unserem Lauf haben wir uns dann noch am Neumarkt getroffen und die anderen Teilnehmer angefeuert“, so Falkenthal. Auch in Köln habe man wieder gemerkt, dass der Laufsport voll im Trend liege. Viele Läufe seien mittlerweile schnell ausgebucht.

Trainiert wird bei RUN4ALL dienstags (Intervalle) und donnerstags (gemeinsamer Ausdauerlauf). „Als Vorbereitung auf den Halbmarathon bin ich auch noch regelmäßig sonntags in der Früh ab 6 Uhr alleine 22 Kilometer gelaufen“, ergänzt der 35-Jährige.

Zevenheuvelennacht im November

„Wettkampfmäßig ist jetzt erstmal Pause, Mitte November sind wir dann mit unserer Laufgruppe wieder in Nimwegen bei der Zevenheuvelennacht über sieben Kilometer am Start“, sagt Falkenthal. Und zum Jahresabschluss steht dann noch der Sylvesterlauf in Pfalzdorf auf dem Plan.