Die Damen der Handball-Spielgemeinschaft Haldern/Mehrhoog/Isselburg haben ein kurioses Verbandsliga-Spiel beim TV Borken II verloren. Nach einem Pausenstand von 16:12 für die Gastgeberinnen starteten die Vereinigten furios in Durchgang zwei und führten in der 38. Minute nach neun Treffern in Folge mit 21:16. Anschließend kassierte die HSG in elf Minuten aber zwölf Tore in Serie und lag mit 21:28 zurück. Das war dann in der Schlussphase nicht mehr wettzumachen, so dass es im Derby am Ende eine 29:34-Niederlage gab.

Zwölf Gegentreffer in Serie

„Die ersten Minuten in der zweiten Hälfte waren richtig stark“, konstatierte HMI-Trainerin Lisa Witte, die dann aber sah, wie ihre Mannschaft nach dem positiven Lauf selbst zahlreiche Fehler produzierte und die Gegnerinnen immer wieder zu schnellen Gegenstößen einlud. Zudem agierte die Spielgemeinschaft in der Offensive selbst nicht mehr konsequent genug und geriet so entscheidend ins Hintertreffen. „Letztendlich waren wir in dem Match einfach nicht stabil genug“, bemängelte die Übungsleiterin

Lange Herbstpause

Trotz der Niederlage belegt die HSG HMI mit 6:4-Punkten den dritten Tabellenplatz. Weiter geht es nach der Herbstpause am Sonntag, 8. November, mit dem Heimspiel gegen die HSG Hiesfeld/Aldenrade II, das in Mehrhoog ausgetragen wird.

HMI-Damen: Pervan, Nunnendorf, Becker (1), Bruckwilder (4), Helling (4), Müller (1), Eimers, Praest (2), Willen (4), Hoffmann (2), E. Bücker (1), Haves (9), A. Bücker (1).

Herren laufen Rückstand hinterher

Die erste Saisonniederlage mussten die Herren der HSG HMI in der Regionsoberliga einstecken. Beim TV Kapellen 2 verlor der Aufsteiger mit 23:29 (11:14).

In der Anfangsphase gingen die Vereinigten mit 1:0 in Führung, konnten dann aber fast zehn Minuten keinen Treffer erzielen und lagen mit 1:5 hinten. „Wir sind Harz überhaupt nicht mehr gewohnt und hatten daher zunächst überhaupt keinen Spielfluss“, erklärte Trainer Sven Birkhan.

Alexander Paus zieht nach Bayern

Diesem Fehlstart liefen die Gäste, die mit Jannik Bucksteeg auf einen wichtigen Akteur urlaubsbedingt verzichten mussten, dann das komplette Spiel hinterher. So konnte die HSG den Abstand im Laufe der Begegnung maximal auf drei Treffer verkürzen und verlor schließlich mit einer Differenz von sechs Toren. Erfolgreichster Werfer der HSG war Jan Schnelting, der achtmal den Ball versenken konnte. Letztmals für die Spielgemeinschaft im Einsatz war Alexander Paus, der aufgrund seines Berufs nach Bayern zieht.

HMI-Herren: Nehring, Spiekers, Nissen, S. Büdding (1), Lonscher, Nehling (6), Paus (3), O. Shawesh, Arendsen, Marks, Fischer (4), M. Büdding, Schnelting (8), M. Shawesh (1).