Eingeschlagene Scheiben, abgerissene Türklinken und ein zerstörter Zigarettenautomat – das ist unter anderem die Bilanz einer mutmaßlichen Einbruchsnacht in die Räumlichkeiten der SpVg Schonnebeck am Schetters Busch in Essen vom Februar 2025.

Die Türen zu verschiedenen Räumlichkeiten auf der Fußballanlage wurden aufgebrochen, ebenso Stahlgitter vor den Fenstern abgerissen. Es sei ein erheblicher Sachschaden entstanden. Der Verein zeigte sich auf seinen Kanälen in den sozialen Netzwerken bestürzt: „Viel größer wirkt aber der Schock darüber, dass sich jemand an fremdem Eigentum vergangen hat und den Verein und seine vielen ehrenamtlichen Helfer vor weiteren unnötigen Aufgaben stellt.“

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Außerdem seien eine Musikbox und Werkzeuge gestohlen worden. „Das ist ein absoluter Schlag in die Magengrube. Ich bin absolut sauer, wütend und enttäuscht. Ich hoffe, dass die Polizei die Typen fasst“, gab Frank Isert, 1. Vorsitzender der Spielvereinigung Schonnebeck, gegenüber dem Reviersport als Statement ab.

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Und nun, eineinhalb Jahre später, ein ähnliches Bild. Erneut wurde bei der SpVg Schonnebeck eingebrochen. In der Nacht vom 6. auf den 7. August verschafften sich Unbekannte Zugang zum Vereinsheim. „An der Tür unser Schwalbenloge wurde das Glas mit Pflastersteinen zerstört. Auch die Tür des Kuchencontainers wurde demoliert, um sich Zugang zu verschaffen. Im Vereinsheim selbst wurde gewütet. Es ist erneut ein erheblicher Sachschaden entstanden“, so der Verein in den sozialen Medien. Diese Tat sei ein Rückschlag für den Klub. „Neben dem materiellen Schaden bindet ein solcher Vorfall viel Zeit, Kraft und finanzielle Kapazitäten, die im Ehrenamt an anderer Stelle deutlich sinnvoller eingesetzt wären.“

Kriminalität: Sportplätze und Vereinsräumlichkeiten oft zu leichtes Einbruchsziel

Sportanlagen und die darauf befindlichen Gebäude und Räumlichkeiten scheinen oft im Fokus von Einbrüchen und Vandalismus zu liegen. Ob in Essen oder anderen Städten des Ruhrgebiets wie in Gladbeck, wo es 2023 eine ganze Serie solcher Fälle gab.

Das liege, nach Expertenmeinungen, vor allem daran, dass diese Objekte auch für Kleinkriminelle meist ohne großen Aufwand schnell und einfach zugänglich sind. Sie liegen im öffentlichen Raum, oft ohne direkte Nachbarn, sind unbewohnt und unbewacht. Außerdem würden dort, im Gegensatz zu Privathäusern, leichter auffindbare Wertgegenstände vermutet. Die Polizei rät daher, Wachsysteme zu installieren und keinerlei Dinge von Wert in Vereinsheimen zu hinterlassen.