Auf Schalke haben schon viele Fußballer mit großen Namen gespielt. Raúl, Mesut Özil und Olaf Thon - um nur einige zu nennen. Seit der Wiederbelebung der Frauen-Abteilung vor wenigen Jahren gibt es mittlerweile auch dort bekannte Namen wie Mandy Islacker. Nun kommt Mailin Tenhagen und verstärkt in der kommenden Regionalliga-Saison die Defensive. Mit ihren 19 Jahren ist die gebürtige Weselerin noch zu jung, um selbst im Seniorenfußball große Fußspuren hinterlassen zu haben. Ihre Familie hat dies aber schon: Mailin Tenhagen ist die Enkelin des ehemaligen Nationalspielers und der VfL-Bochum-Legende Franz-Josef „Jupp“ Tenhagen sowie die Tochter von Harald Katemann, der unter anderem für Fortuna Düsseldorf aktiv war.
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Mailin Tenhagen gehörte zum Bundesligateam der SGS Essen, fiel die jüngste Saison aber nach einigen Regionalliga-Einsätzen in der Reserve und einer Bundesliga-Nominierung (ohne Einsatz) mit einem Kreuzbandriss aus. Vor ihr hatte Schalke bereits Julia Debitzki und Maike Berentzen vom Bundesliga-Absteiger SGS losgeeist. Mehr noch: In Ramona Maier, Lena Ostermeier, Jacqueline Meißner und Lany Bäcker wechselten weitere Spielerinnen zum S04-Konkurrenten Borussia Dortmund. Der Abstieg ließ den Essener Klub auch personell bluten.

Ihre fußballerische Laufbahn begann Tenhagen 2012 beim SV Haldern. Nach fast zehn Jahren wechselte sie 2021 zur DJK SG 97/30 Lowick, ehe sie sich 2023 der SGS Essen anschloss. Auch auf internationaler Ebene konnte die 19-Jährige bereits Erfahrungen sammeln: Tenhagen gehörte zum Kader der deutschen U16-Nationalmannschaft.
„Wir freuen uns, dass Mailin sich für den gemeinsamen Weg mit uns entschieden hat“, betont S04-Chef-Trainer Stefan Colmsee. „Sie ist eine talentierte Spielerin, die bei der SGS Essen sowohl in der ersten als auch in der zweiten Mannschaft wertvolle Erfahrungen sammeln konnte. Mailin bringt großes Potenzial mit, das wir gemeinsam weiterentwickeln möchten.“


