Volleyball/Bundesliga

In zwei Jahren soll der Titel her

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Der zweiten Liga gerade noch einmal von der Schippe gesprungen – am Ende allerdings äußerst souverän – blickt Günter Krivec zuversichtlich in die Zukunft des Volleyball-Bundesligisten Moerser SC.

Der MSC-Präsident hat seine Pläne im Kopf. Und einer ist bei ihm dabei unumstritten. „Chang Cheng Liu hat hervorragende Arbeit geleistet“, versichert Krivec. So wird er in Kürze mit dem Trainer den Vertrag um weitere zwei Jahre verlängern.

Liu zur Seite steht ab der kommenden Saison aber nicht mehr Krivecs Sohn Simon Brimmers, der in der letzten Partie der gerade abgelaufenen Saison gegen Wuppertal wegen Personalmangels sogar einige Spielminuten bekommen hatte. Der Co-Trainer beim MSC wird eine Co-Trainerin. Wie bereits berichtet, kommt die 24-jährige Stefanie Lammers vom TSV Bayer Leverkusen zum MSC.

Im Gepäck hat sie jede Menge Schwung und einiges an Frust – als Spielerin von Leverkusen wäre sie in die erste Liga aufgestiegen, doch der Werksklub verzichtete. Lammers möchte unbedingt von Liu lernen, möglichst bald die A-Lizenz erwerben und als angehende Lehrerin für Sport und Deutsch möglichst ihr Referendariat am Gymnasium Adolfinum absolvieren, weiß Krivec. Die junge Frau kommt aus Bocholt, hat in der Junioren-Nationalmannschaft und ein Jahr in der niederländischen Ehrendivision gespielt.

Das Trainerduo steht fest, genau wie das Team. Zuspieler Dirk-Jan van Gendt kommt, für die Position Annahme-Außen sind es Gertjan Claes und Juan Figueroa, den Mittelblock verstärken soll Jairo Hooi und auf der Libero-Position stehen Tom Weber und Sebastian Wagener. „Die meisten Spieler haben zwei-Jahres-Verträge erhalten“, sagt Günter Krivec.

„Passten nicht ins
Mannschaftsgefüge“

Dem MSC treu geblieben sind Tobias Neumann, Tim Broshog, Henning Wegter, Marvin Prolingheuer, Carlos Capote und Dominik Sikorski. Und auch mit denen sollen frühzeitig die Verträge verlängert werden. Die Abgänge hat der Präsident bereits abgehakt: „Sie passten nicht ins Mannschaftsgefüge.“ Und das muss langfristig stimmen.

Denn in zwei Jahren möchte Krivec, dass der Moerser SC mit dem Friedrichshafen und Hachingen um die Deutsche Meisterschaft mitspielt. Und die wurde letztmalig 1992 nach Moers geholt.

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