Fußball-Nostalgie

Vor 40 Jahren: SV Lintfort jubelt über Fußball-Verbandsliga

Das Aufstiegsteam der Saison 79/80: (hinten, von links) Betreuer Hans Wischnewski, Norbert Hausmann, Volker Stahn, Manfred Langer, Franz Müller, Jürgen Ney, Uwe Brouwers, Norbert Jähnke, Trainer Friedhelm Strauch; (vorn, von links) Antonio Sanchez, José Sanchez, Werner Ahles, Uwe Kluge, Heiner Wienecke, Karl-Heinz Lörcks, Hermann Friede und Uwe Lerch.

Das Aufstiegsteam der Saison 79/80: (hinten, von links) Betreuer Hans Wischnewski, Norbert Hausmann, Volker Stahn, Manfred Langer, Franz Müller, Jürgen Ney, Uwe Brouwers, Norbert Jähnke, Trainer Friedhelm Strauch; (vorn, von links) Antonio Sanchez, José Sanchez, Werner Ahles, Uwe Kluge, Heiner Wienecke, Karl-Heinz Lörcks, Hermann Friede und Uwe Lerch.

Foto: SV Lintfort

Kamp-Lintfort.  Vor fast genau 40 Jahren gelang dem SV Lintfort der Sprung in die Fußball-Verbandsliga. Trainer war damals der legendäre Friedhelm Strauch.

Dieser Tage vor 40 Jahren brach bei den Fußballern des SV Lintfort Jubel los. Denn dem Team des SVL reichte am 11. Mai 1980 im früheren Stadion an der Konradstraße – heute Neubaugebiet und Standort der Feuerwache – ein 0:0-Unentschieden gegen den VfB Homberg, um am vorletzten Spieltag der Landesliga-Saison 79/80 den Aufstieg in die Verbandsliga fest zu machen.

3000 Zuschauer beim Topspiel

Denn fünf Minuten nach dem Abpfiff erfuhren die Lintforter „Knappen“, dass der direkte Verfolger SC Kleve 63 beim SuS Dinslaken 09 ebenfalls nur ein Unentschieden erreicht hatte. Damit war der SVL nach der damaligen Zwei-Punkte-Regelung bei drei Punkten Vorsprung und einem noch ausstehendem Spiel nicht mehr einzuholen.

Der Grundstein für diesen Erfolg wurde allerdings bereits vier Wochen zuvor gelegt – als man vor knapp 3000 Zuschauern den Tabellenführer SC Kleve auf dessen Platz besiegen konnte. 1:0 hieß es letztlich für die Lintforter, den Treffer des Tage erzielte Uwe Brouwers mit einem Schuss aus knapp 40 Metern in der 89. Minute – unter gütiger Mithilfe des Klever Torwarts. Dieser war aus seinem Gehäuse dem Ball entgegen gestürmt und musste am Elfmeterpunkt entsetzt mit ansehen, wie der Ball vor ihm aufsetzte und sich dann im Bogen über ihn hinweg ins Tor senkte.

23 Spiele ohne Niederlage

Unbeschreiblicher Jubel brach daraufhin unter den Spielern und den zahlreich mitgereisten Lintforter Anhängern aus. Unmittelbar danach pfiff der Schiedsrichter die Partie ab, und die „Knappen“ hatten die Tür zur Verbandsliga ein Stück weiter geöffnet – um rund einen Monat später dann hindurch zu gehen.

Die Lintforter waren damals erst zwei Jahre zuvor aus der Bezirksliga aufgestiegen und hatten in ihrer ersten Landesliga-Saison als Tabellenzweiter den Durchmarsch nur ganz knapp verpasst. Doch in der Folge-Saison legten die „Knappen“ dann – nach einem holprigen Start allerdings – eine Serie von 23 Spielen ohne Niederlage hin, die letztlich im Aufstieg mündete.

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