Die Volleyballer des Zweitligisten Moerser SC ackern seit einigen Tagen in der zweiten Vorbereitungsphase auf die neue Saison für ein großes Ziel. Zum Trainingsstart in der Enni-Sporthalle in Rheinkamp hatte MSC-Präsident Günter Krivec die passenden Worte für das Team von Cheftrainer Hendrik Rieskamp parat: „Ich hege die Hoffnung, dass wir dieses Team so entwickeln, dass wir im nächsten Jahr gemeinsam in der Bundesliga so zusammenbleiben können.“
Das knüpft der ehemalige Olympiateilnehmer im Dreisprung natürlich an die Bedingung, dass den Adlern auch der sportliche Sprung ins Oberhaus gelingen möge. Voraussetzung dafür dürfte Platz eins in der Zweiten Liga Nord sein.
Moerser SC mit Auftaktspiel in Bitterfeld
Der kleine Zweitliga-Marathonlauf aus 24 Punktspielen startet am 11. September beim VC Bitterfeld-Wolfen. MSC-Trainer Rieskamp hat seinen Mannen bis dahin vorerst drei verpflichtende Trainingseinheiten pro Woche verschrieben. Hinzu kommen zwei Sondereinheiten im Bereich Kraft und Technik, in denen die Spieler individuell gefördert werden. Für diese Einheiten ist Martin Schattenberg zuständig, der als Co-Trainer wieder zum Stab der Verantwortlichen beim MSC zählt.
Aktuell sind die Moerser personell noch nicht vollzählig. Aus beruflichen Gründen wird Diagonalspieler Marvin Prolingheuer erst am kommenden Montag ins Training einsteigen. Dies gilt auch für den neuen Zuspieler Marcin Kapusniak. Der 32-jährige Pole von Zweitliga-Rivale SV Lindow-Gransee soll beim MSC auf der wichtigen Zuspieler-Position zum großen Pluspunkt werden.
Heimtest gegen den niederländischen Meister
Das wird in der Vorbereitung natürlich getestet. Am 28. August geht es zum Viererturnier nach Ibbenbüren. Gegner sind hier Zweitligist TV Baden sowie Drittligist Tebu Volleys aus dem Tecklenburger Land. Ein dritter Gegner – Schüttorf oder Bielefeld – ist noch offen.
Die vermutlich größte Herausforderung der Vorbereitung wartet dann am 3. September (19 Uhr), wenn der niederländische Meister Dynamo Apeldoorn in Rheinkamp vorspielt. Geplant ist, die Partie über mindestens vier Gewinnsätze vor Zuschauern auszutragen.


