Das ist ganz bitter: Die abstiegsbedrohten Zweitliga-Handballerinnen des TuS Lintfort müssen wahrscheinlich bis zu zehn Wochen auf Rieke Rosner verzichten. Die talentierte Kreisläuferin hat sich jüngst im Heimspiel gegen den Tabellenführer SV Union Halle-Neustadt, das mit 29:35 verloren ging, die Hand gebrochen.
Erster Einsatz für den TuS Lintfort bei den Kurpfalz Bären
Für die 19-Jährige ist die Verletzung eine ganz schlimme Diagnose, zumal der Neuzugang beim TuS Lintfort sich gerade erst einmal eingewöhnt hat. Rieke Rosner kam bekanntlich vom Regionalligisten Teutonia Riemke und stand am 7. Dezember im Match bei den Kurpfalz Bären (25:34) erstmals im TuS-Aufgebot. Und jetzt gegen Halle-Neustadt folgte die Verletzung. Rieke Rosner versuchte sich in einer Aktion am Kreis durchzusetzen und wurde dabei von zwei Union-Spielerinnen hart angegangen.
TuS Lintfort: Der Handbruch muss nicht operiert werden
Die Neu-Lintforterin fiel nach dem Torwurf auf ihre linke Hand, also auch die Nicht-Wurfhand, und brach sich beim Aufprall auf dem Hallenboden drei Knochen der Mittelhand. Nach einer späteren eingehenden Untersuchung wurde seitens der medizinischen Abteilung beschlossen, nicht zu operieren. Die Verletzung wird in den nächsten Wochen also „konservativ“ behandelt und ruhig gestellt. „Für Rieke tut es mir richtig leid“, äußert TuS-Trainerin Bettina Grenz-Klein ihr Mitgefühl: „Rieke war auf einem guten Weg und dabei, immer mehr wichtige Spielanteile zu sammeln.“
Zum Jahresabschluss muss der TuS Lintfort am Samstag (19.30 Uhr) beim Tabellensiebten 1. FSV Mainz 05 antreten.


