Mit neuer Energie nach gut 14 Tagen Spielpause wird Eishockey-Regionalligist GSC Moers am Sonntag (20 Uhr, Eissporthalle Südpark) beim Neusser EV auflaufen. Für das Team um Trainer Max Eberlein geht es beim Schlusslicht darum, drei Punkte im Kampf um Play-off-Platz vier einzusammeln. Den belegen derzeit die Dinslakener Kobras mit sieben Zählern Vorsprung, aber einem Spiel mehr auf dem Konto. Die Kobras werden am Sonntag, 5. Januar, um 18.15 Uhr an der Filder Straße gastieren. Das könnte natürlich ein Schlüsselspiel für die Black Tigers werden.

GSC Moers: Gegner Neusser EV landet den ersten Saisonsieg

Doch erst einmal geht es nach Neuss. Und in der Partie ist durchaus Vorsicht geboten. Der NEV hat kurz vor Weihnachten mit einem 4:2 über die Bergisch Raptors den ersten Saisonsieg eingefahren. Die Gastgeber, in den 90er-Jahren immerhin mal in der zweithöchsten Eishockey-Spielklasse unterwegs, sind spät in die Saison gestartet. Und das auch mit großen Schwierigkeiten: Erst ab Mitte Dezember stand der Mannschaft das Eis in der eigenen Halle zur Verfügung. Vorher musste das von Coach Sebastian Geisler betreute Team auf Nachbarhallen zurückgreifen. Entsprechend holprig war der Saisonstart. Die ersten Partien, darunter auch das Hinspiel in Moers, gingen verloren.

Black-Tigers-Coach Max Eberlein ist zuversichtlich, dass seine Mannschaft sich nicht durch die 1:3-Niederlage in Wiehl aus der Bahn werfen lässt. Das Ziel ist immer noch Platz vier und damit das Heimrecht in der ersten Play-off-Runde. Die Eisadler Dortmund, die Ratinger Ice Aliens sowie der ESV Bergisch Gladbach sind erwartungsgemäß der Konkurrenz in der Tabelle schon enteilt.

GSC Moers muss sieben Ausfälle verkraften

Nicht zur Verfügung stehen dem GSC Moers am Sonntag in Neuss Florian Burk und Pascal Zielinski, die beide im Weihnachtsurlaub sind. Philipp Hoth, Jan Theuerkauf, Pascal Fischer, Sven Renner und Tatjana Pfeifer fehlen weiterhin verletzt. Nick Kardas, der sich in Wiehl verletzt hatte, hofft auf einen Einsatz. Der Heilungsprozess läuft nach Plan.