In aller Ruhe bereiten sich die Fußballerinnen des Niederrheinligisten GSV Moers auf die restlichen Spiele der Saison vor. Nach einer guten Hinrunde stehen die Chancen auf den Aufstieg in die Regionalliga nicht schlecht für die Gelb-Schwarzen. Nach 14 Partien liegt der GSV nur einen Punkt, allerdings mit einem Spiel mehr, hinter dem SV Walbeck auf Rang zwei. Bis jetzt gab es nur zwei Niederlagen. Eine davon war aber ausgerechnet mit 1:3 in Walbeck. Damit haben die Moerserinnen nun 34 Punkte und 25:9 Tore. Als Prunkstück erwies sich die Defensive, die sehr of zu Null spielte und in der Rückrunde weiter auftrumpfen will. Am 9. März (13 Uhr) geht es für den GSV Moers gegen den Tabellendritten Grün-Weiß Lankern weiter.
Fußball-Schwestern zieht es zum FC Neukirchen-Vluyn in die Kreisliga
In der Winterpause verließen den GSV sechs Spielerinnen. So zog es die Schwestern Jule, Marie und Pia Ziffus zum Kreisligisten FC Neukirchen-Vluyn, Larissa Kröhling wechselte zu Eintracht Hohkeppel, Jenna Dieck spielt nun für Niederrheinligist SV Rosellen. Nadine Bratek verließ die Moerserinnen zum Duisburger Landesligisten SV Wanheim 1900. Zudem muss der GSV auf Lea Becker verzichten, die sich in der Rückrunde größtenteils in Frankreich aufhält.

Dagegen kehrte Jacqueline Coenen vom FV Mönchengladbach zurück in die ehemalige Grafenstadt. Trotz der Abgänge sieht GSV-Abteilungsleiter Martin Walz den Kader stark genug, um oben weitermitzuspielen: „Als Tabellenzweiter liegen wir immer noch sehr gut im Rennen um den Meistertitel. Den streben wir auch weiter an. Der SV Walbeck scheint ja der größte Konkurrent zu sein, den haben wir jetzt im Pokalspiel 2:1 geschlagen. Es ist also noch alles möglich.“
GSV Moers muss im Pokalhalbfinale zu Landesligist TSV Solingen
Dass der SV Walbeck zu schlagen ist, bewiesen die Moerserinnen jetzt im Niederrheinpokal. Das Team von Trainer Eckart Schuster konnte im ersten Pflichtspiel des neuen Jahres ein Erfolgserlebnis feiern. Im Viertelfinale des Niederrheinpokals setzte sich der GSV im Spiel zweier Niederrheinligisten mit 2:1 (1:0) durch und erreichte damit das Halbfinale im diesjährigen Wettbewerb. Dort reisen die „Gräfinnen“ nun zum Landesligisten TSV Solingen, der mit 3:2 über Niederrheinligist Grün-Weiß Lankern die Oberhand behielt. Wann genau gespielt wird, steht noch nicht fest. Der Einzug in die DFB-Pokalhauptrunde ist allerdings nicht mehr fern.

„Beide Mannschaften waren personell arg angeschlagen. Wir hatten aber wesentlich mehr Torchancen als Walbeck, aber das Spiel hätte jederzeit kippen können“, sprach GSV-Coach Eckart Schuster von einem nicht unverdienten Sieg: „Am Ende war es auch eine Frage der Kraft, da das Spiel auf kämpferisch gutem Niveau stand.“
Senem Temiz und Kira Schuster treffen für den GSV Moers
In dem sehr fairen Spiel mit nur einer gelben Karte sorgte Senem Temiz mit einem knallharten Schuss für die Moerser 1:0-Führung (37.). Mit fast ihrer einzigen Chance in der zweiten Halbzeit glichen die Gäste durch Samira Berns (77.) aus. Doch nur eine Minute später funktionierte das Moerser Pressing. Die Gelb-Schwarzen fingen den Ball ab, und Kira Schuster brachte die Moerserinnen mit dem 2:1 auf die Siegerstraße.
GSV Moers: Soentjens - Kurt, Hilbrands, Bukvasevic, Coenen (46. Lahjar), Temiz (78. Gromowska), Sadiku, Triantafilidou, Kleinwegen, Gellesch, Schuster.


