Im letzten von 22. Punktspielen in der 3. Liga wollen die Volleyballer des Moerser SC ihrem Publikum noch einmal ein schönes Spiel und einen Heimsieg bescheren. Der Vizemeister hat dazu am Sonntag (16 Uhr, Enni-Sportpark) den Rangsiebten PTSV Aachen in Rheinkamp zu Gast. Doch so ganz werden die Adler mit diesem Match noch nicht aus der Saison 2024/25 fliegen.

Moerser SC steht am 1. Mai noch im Finale um den Bezirkspokal

Erstens folgt am 1. Mai (16 Uhr, Enni-Sportpark) noch das Bezirkspokalfinale gegen Oberliga-Meister Eintracht Spontent aus Düsseldorf - bestückt mit einigen ehemaligen Bundesligaspielern. „Da gibt es für uns etwas zu gewinnen, deshalb werden wir uns nach Ostern auch intensiv auf das Spiel vorbereiten“, versichert Trainer Hendrik Rieskamp.

Wie hier gegen den USC Braunschweig wollen Luis Bartsch und Lukas Schattenberg (rechts) vom Moerser SC auch gegen Aachen ganze Arbeit am Netz verrichten.
Wie hier gegen den USC Braunschweig wollen Luis Bartsch und Lukas Schattenberg (rechts) vom Moerser SC auch gegen Aachen ganze Arbeit am Netz verrichten.© FUNKE Foto Services | Arnulf Stoffel

Zweitens naht langsam die Entscheidung darüber, in welcher Liga es für den MSC weitergeht. Bis zum 2. Mai werden die Lizenzunterlagen bei der zuständigen Volleyball-Bundesliga (VBL) erwartet. Danach wird von der VBL geprüft und entschieden, wie künftig das Oberhaus und die beiden Zweiten Ligen Nord und Süd aussehen. Vermutlich wird deshalb erst Mitte Mai feststehen, ob die Moerser als Vizemeister künftig wieder in der 2. Bundesliga aufschlagen werden.

Moerser SC: Interesse von Publikum und Sponsoren steigt

Die Rahmenbedingungen für eine Rückkehr drei Jahre nach dem freiwilligen Rückzug stimmen beim Moerser SC jedenfalls schonmal. Sportlich würde die Mannschaft im Aufstiegsfalle ordentlich bestückt sein. Das Publikumsinteresse und auch jenes möglicher Sponsoren hat im Lauf der Saison spürbar zugelegt. Und die spannende Kooperation mit dem Duisburger Athletikum auf medizinischer Ebene ist ein Schritt in Richtung VBL-Rückkehr.

Ist beim Moerser SC als talentierter Zuspieler gefragt: Fabio Bertea (am Ball), hier beim 3:1 gegen den USC Braunschweig im Einsatz.
Ist beim Moerser SC als talentierter Zuspieler gefragt: Fabio Bertea (am Ball), hier beim 3:1 gegen den USC Braunschweig im Einsatz.© FUNKE Foto Services | Arnulf Stoffel

„Wir brauchen einfach noch ein wenig Geduld“, mahnt Trainer Hendrik Rieskamp. Das gilt natürlich auch für einige Spieler in der Mannschaft. Mit den Leistungsträgern Tim Broshog, Andre Illmer und Lukas Schattenberg hat der MSC bekanntlich verlängert. Auch Zuspieler Fabio Bertea wird bleiben, sofern ein Medizinstudienplatz in Moerser Nähe ab dem Wintersemester gefunden wird. Bei einigen Akteuren der aktuellen Mannschaft ist die sportliche Zukunft ebenso eine Hängepartie wie mögliche Neuzugänge.

Sonntag ist allerdings erst einmal Aachen. Etwas gutzumachen haben die Adler da ja übrigens durchaus. Beim Hinspiel in der Printenstadt setzte es beim 0:3 immerhin die klarste von nur vier Saisonniederlagen.