In allerletzter Minute konnten die Fußballer des Landesligisten SV Budberg wenigstens über einen Punkt jubeln. Als die meisten der rund 300 Zuschauer sich schon mit einer 0:1-Niederlage gegen den PSV Wesel-Lackhausen abgefunden hatten, da klingelte es doch noch im Kasten der Gäste. Und wer anderes als Torjäger Moritz Paul konnte es sein, der den Budberger Anhang mit dem 1:1 (0:1) in der 89. Minute doch noch jubeln ließ?! Damit vergrößerte sich der Rückstand des Tabellendritten auf Spitzenreiter Blau-Weiß Dingden auf sieben Punkte. Der Tabellenzweite DJK Adler Union Frintrop ist aber bei nur drei Zählern Rückstand noch in Reichweite.
SV Budberg liegt 82 Minuten lang in Rückstand
Die Budberger liefen dabei fast über die gesamte Spielzeit bis in die Schlussphase hinein dem frühen 0:1-Rückstand aus der siebten Minute hinterher. Gleich mit ihrer ersten Chance gingen die Gäste durch Necati Güclü mit 1:0 in Führung. „Das war ein Bilderbuchkonter des PSV und hat uns natürlich nicht in die Karten gespielt. Da haben wir wirklich keinen Zugriff auf die Gegner bekommen“, so SVB-Coach Tim Wilke, der aber nicht unzufrieden mit dem Spiel seiner Mannschaft war: „Ich nehme den Punkt jetzt mit nach einem sehr intensviven Spiel mit großem körperlichen Einsatz. In den zahlreichen Zweikämpfen blieb es aber immer fair, obwohl ich mir in einigen Szenen gewünscht hätte, dass unsere Offensivspieler etwas mehr geschützt worden wären.“
SV Budberg muss am Gründonnerstag in Scherpenberg ran
In der zweiten Halbzeit verstärkten die Hausherren ihre Offensivbemühungen enorm, erspielten sich auch einige gute Torchancen. Dabei versuchten sie immer wieder, Moritz Paul in Szene zu setzen. Doch erst eine Minute vor dem Ende gelang dies, als Paul aus der Luft den Ball volley zum 1:1 in die Maschen des PSV-Gehäuses knallte.
„Wir müssen jetzt weiter nach vorne schauen, es geht jetzt zweimal gegen den SV Scherpenberg“, so Wilke abschließend: „Erst am Donnerstagabend um Punkte, dann am Montag im Kreispokalfinale. Das werden zwei schwere Spiele für uns, die auch viel Kraft kosten werden.“
SV Budberg: Anders – Weyhofen, Egging, Beerenberg, Kömpel – Kluge (80. Berg), Terfloth (70. Pawlinski) – Hahn – Nowak, Paul, Ueberfeld (70. Häselhoff).

