Viele Jahre lang fanden im Fußballkreis Moers die Kreispokal-Endspiele am Pfingstmontag oder an Christi Himmelfahrt statt. Erstmals geht der Finaltag nun am Ostermontag über die Bühne. Und so wird es am kommenden Montag beim diesjährigen Ausrichter GSV Moers rundgehen. Der Fußballkreis Moers ermittelt seine drei Kreispokalsieger. Höhepunkt ist das Spiel um den Andreas-Thiemann-Kreispokal der Herren zwischen den Landesligisten SV Scherpenberg und dem SV Budberg, das um 17 Uhr angepfiffen wird. Dieses Finale ist die Neuauflage des Endspiels von 2024, das der SV Budberg beim FC Neukirchen-Vluyn vor 1600 Zuschauern knapp mit 4:3 für sich entscheiden konnte. Beide Teams vertreten den Fußballkreis Moers neben den bereits qualifizierten Oberligisten VfB Homberg und SV Sonsbeck im Niederrheinpokal 2025/26. Ein Hochkaräter ist sicherlich auch das Spiel um das dritte Ticket im Niederrheinpokal. Das Spiel zwischen Landesligist 1. FC Lintfort und Bezirksligist VfL Repelen steigt um 14.30 Uhr.
Der GSV Moers hofft vor allem darauf, dass es nicht regnet
„Wir haben die Vorbereitungen abgeschlossen, die Organisation steht“, zeigt sich GSV-Fußball-Abteilungsleiter Daniel Ollmann zuversichtlich. „Jetzt hoffen wir sehr darauf, dass wir gutes Wetter haben und es vor allem nicht regnet. Wir haben alles getan, um einen unvergesslichen Pokalspieltag vorzubereiten.“

Zwei weitere Pokale werden am Ostermontag ausgespielt. Bereits um 11 Uhr stehen sich im Ernst-Vieler-Kreispokal-Finale der Frauen Niederrheinligist und Titelverteidiger GSV Moers und Bezirksligist SG TuS Borth/Viktoria Wesel gegenüber. Natürlich sind die Moerserinenn klarer Favorit. Neben dem Kreispokalsieg löst der Sieger auch das Ticket für den Niederrheinpokal der kommenden Spielzeit 2025/26. Da eine SG nicht dort starten kann, wird Niederrheinligist SV Budberg nachrücken, der das Halbfinale gegen den GSV Moers mit 0:1 verlor. Dies ist schon klar, weil der zweite unterlegene im Halbfinale, Borussia Veen, auf ein Ausscheidungsspiel verzichtet. Hier stellt der Fußballkreis Moers nur zwei Teilnehmer.
Frauen des GSV Moers spielen im Niederrheinpokal erst am
Die „Gräfinnen“ hatten in Runde eins ein Freilos, schalteten dann im Viertelfinale den Kreisligisten SV Sonsbeck mit 4:1 aus. Durch das Tor von Kira Schuster zog der GSV nach einem 1:0 über den SV Budberg ins Finale ein. Auch die SG TuS Borth/Viktoria Wesel erwischte in Runde eins ein Freilos. In der Runde der letzten Acht gab es einen knappen 1:0-Erfolg über Kreisligist SV Menzelen. Und im Halbfinale setzte sich die SG deutlich mit 5:0 gegen Kreisligist Borussia Veen durch. Günstig: Das ursprünglich ebenfalls für Ostermontag angesetzte Niederrheinpokal-Halbfinale beim TSV Solingen ist auf den 14. Mai (19.30 Uhr) verlegt worden.

Nach der gelungenen Premiere 2022 in Alpen wird erneut in dieser Veranstaltung auch der Sieger im Alt-Herren-Ü32-Kreispokal ermittelt. Zum vierten Mal ist er nun in diese Veranstaltung eingebettet. Und im Endspiel um 12.45 Uhr stehen sich der TV Asberg, der als Pokalverteidiger ins Spiel geht, sowie der Rumelner TV gegenüber. Der TVA siegte 2024 mit 5:0 gegen Viktoria Alpen. Der RTV und die Asberger sind beide schon für den Niederrheinpokal 2025/26 qualifiziert. Der Ausgang der Partie ist völlig offen. Hier wird es bei Unentschieden nach der regulären Spielzeit keine Verlängerung geben. Es würde dann sofort ein Elfmeterschießen stattfinden.
Da der Fußballkreis Moers hier vier Teilnehmer stellt, haben auch die beide unterlegenen Halbfinalisten FC Neukirchen-Vluyn und der VfL Repelen ihren Platz im Niederrheinpokal sicher.
Kreispokalfinaltag: Die Eintrittspreise bleiben unverändert
Der TV Asberg musste ein Spiel mehr austragen als die Rumelner. Denn der TVA musste in die Qualifikation, besiegte dort den TuS Borth mit 7:0. Nach einem 2:1 beim VfL Rheinhausen war das Viertelfinale erreicht, in dem die Asberger mit 2:0 beim SSV Lüttingen siegten. Im Halbfinale gab es dann einen äußerst knappen 7:6-Erfolg im Elfmeterschießen gegen den VfL Repelen. Rumeln setzte sich im Achtelfinale deutlich mit 8:1 gegen den SV Millingen durch und schaltete im Viertelfinale Viktoria Alpen nach einem 2:0-Erfolg aus. Im Halbfinale gab es schließlich einen 3:1-Erfolg beim FC Neukirchen-Vluyn.
Der Eintrittspreis für den Kreispokalfinaltag bleibt unverändert bei fünf Euro für Erwachsene und drei Euro für Rentner, Schwerbehinderte und Jugendliche ab 14 Jahre.


