Man kann sich beim SV Budberg derzeit über vieles Gedanken machen. Über Tabellenstände, Punktezahlen, Restprogramme und solche Sachen. Tim Wilke, Trainer des Spitzenreiters der Fußball-Landesliga, hält es auch nach dem 3:0-Sieg im Topspiel beim direkten Konkurrenten ESC Rellinghausen wie üblich und konzentriert sich auf die bevorstehende Aufgabe: „Wichtig ist der Donnerstagabend um 20 Uhr.“ Da ist der VfB Speldorf in der vom Wochenende vorgezogenen Partie an der Rheinkamper Straße zu Gast und soll einem anschließenden fröhlichen Tanz in den Mai nach Möglichkeit nicht im Weg stehen.
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Die Stimmung in Budberg? „Super!“ Alles andere wäre nach dem eindrucksvollen Auftritt in Essen auch wirklich überraschend gewesen. Die Wiedergutmachung für das schwache 0:1 gegen den PSV Lackhausen klappte nach Maß, mit der weißen Weste verdiente sich die Mannschaft zudem einen trainingsfreien Tag. Die einzige Übungseinheit der Woche gab es am Dienstag, anschließend schaute sich die gesamte Truppe noch gemeinsam das Champions-League-Spektakel zwischen Paris und den Bayern an.
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Anwesend war der komplette Kader bis auf Rechtsverteidiger Niklas Ueberfeld, der eine Blessur aus dem Rellinghausen-Spiel mitgebracht hatte. Da er sich aber auch noch dort die fünfte gelbe Karte abgeholt hatte, wäre ein Einsatz ohnehin nicht in Betracht gekommen. Der Vertreter ist offensichtlich: Florian Mordt kam für ihn ins Spiel und machte einen Klassejob. Das galt im übrigen für die ganze Mannschaft, weshalb Tim Wilke sagt: „Wenn ich könnte, würde ich einfach nur auf den Wiederholungsbutton drücken.“
Dass das nicht einfach so möglich ist, liegt auch am Gegner. Speldorf spielte lange eine starke Rückrunde, ehe sich das Team mit drei Niederlagen aus den letzten vier Spielen selbst ein wenig aus der Spur nahm. Tim Wilke betont aber die Stärken der Mülheimer gerade im Offensivbereich und weiß: „Wir brauchen für diese Aufgabe auf jeden Fall die richtige Spannung.“ Die fehlte zuletzt daheim gegen Lackhausen, das soll kein zweites Mal passieren.




