Vier Tage Ausnahmezustand in der Eifel. Beim 54. Internationalen ADAC 24-Stunden-Rennen gehen am langen Himmelfahrts-Wochenende vom 14. bis 17. Mai etwa 500 Pilotinnen und Piloten mit 150 Fahrzeugen in verschiedenen Leistungsklassen an den Start. Sie stellen sich der einzigartigen Herausforderung eines Rennens zweimal rund um die Uhr auf der 25,378 Kilometer langen Nürburgring-Nordschleife, die der britische Ex-Formel-1-Fahrer Sir Jackie Stewart im Jahr 1968 ehrfurchtsvoll „grüne Hölle“ taufte. Die Veranstalter rechnen mit bis zu 250.000 Fans, die das Vier-Tage-Wochenende jedes Jahr zu einer der größten Sportveranstaltungen Deutschlands machen.

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An der Spitze des Teilnehmerfeldes gibt es spannende Duelle von Sportwagen-Herstellern aus aller Welt. Mehrfache Gesamtsieger wie Audi, BMW und Mercedes wollen sich gegen internationale Herausforderer wie Aston Martin, Ford oder Lamborghini behaupten. Mittendrin mischt in diesem Jahr sogar ein Superstar mit: Max Verstappen, vierfacher Formel-1-Weltmeister aus den Niederlanden, tritt mit einem eigenen Team an, in dem er selbst ins Lenkrad eines Mercedes-AMG GT3 greift.

250.000 Fans werden am Nürburgring erwartet.
250.000 Fans werden am Nürburgring erwartet.© dpa | Jens Büttner

Natürlich stellen sich auch wieder einige Rennfahrer vom Niederrhein der besonderen Herausforderung auf der schönsten und zugleich anspruchsvollsten Rennstrecke Welt. So ist unter anderem Publikumsliebling Benjamin Leuchter ein weiteres Mal am Start. Der Duisburger setzt einen Audi R8 LMS sowie einen VW Golf GTI im Team Max Kruse Racing ein, das er selbst zusammen mit dem ehemaligen Fußballprofi leitet. Der 24-jährige Jan Hendrik Heimbach aus Moers, im vergangenen Jahr Gewinner des Nordschleifenpokals in der Rundstrecken-Challenge, teilt sich in der Klasse V5 für seriennahe Sportwagen einen Porsche Cayman CM12 unter anderem mit dem Erftstädter John Lee Schambony.

Jan Soumagne fährt um Klassensieg

In der Klasse SP 2T für Fahrzeuge mit Turbomotor bis 1600 ccm kämpft Jan Soumagne um den Klassensieg. Der Rennfahrer aus Neukirchen-Vluyn ist selbst aktiver Sportwart und startet in der Eifel mit einem Corsa GS-Line 130. Unterstützt wird er vom 68-jährigen „Mr. Nordschleife“ Volker Strycek. Der Rekordstarter und langjährige Opel-Motorsportchef geht bereits zum 48. Mal auf dem Nürburgring in den 24-Stunden-Marathon.

Bereits ab Himmelfahrt (Donnerstag, 14. Mai) ist rund um die Nordschleife der Sound der Motoren zu hören, wenn die ersten Trainingssitzungen stattfinden. Die ersten wichtigen Entscheidungen fallen am Freitagnachmittag in einem dieses Jahr wie in der Formel 1 dreigeteilten Top-Qualifying. „Wir haben uns für das neue Format entschieden, da wir den Ablauf für die Fans nachvollziehbarer und transparenter gestalten wollten“, erklärt Rennleiter Walter Hornung. Der langjährige Sportleiter des ADAC Nordrhein wird pünktlich am Samstag den Start freigeben. Tickets gibt’s online über die Veranstalter-Homepage oder in den Geschäftsstellen des ADAC. Das Event-Ticket für das gesamte Wochenende kostet 74 Euro, Tages-Tickets gibt’s bereits ab 35 Euro.

Gewinnspiel

Wir verlosen 3 x 2 Event-Tickets inklusive Fahrerlagerzugang für die 54. Auflage des Internationalen ADAC-24-Stunden-Rennens. Beantworten Sie einfach die folgende Gewinnfrage:

Welcher Rennfahrer ist Rekordstarter beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring?

Wissen Sie die richtige Antwort? Dann schicken Sie die Lösung per E-Mail an gewinnspiel@pitwall.de. Einsendeschluss ist Samstag, 9. Mai 2026. Die Gewinner werden umgehend benachrichtigt. Deshalb bitte die vollständige (!) Absenderangabe nicht vergessen. Wir wünschen allen Leserinnen und Lesern viel Glück! Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen.