Das Freitagabendspiel der Eishockey-Regionalliga West des GSC Moers bei den Eisadlern Dortmund entwickelte sich, wie erwartet, schnell zu einer deutlichen Angelegenheit. Der Tabellenführer dominierte die Black Tigers bei einem 12:2 (3:0, 4:2, 5:0)-Kantersieg in jedem einzelnen Drittel. „Das ist eine Mannschaft, die zurecht ganz oben steht und Ambitionen auf den Aufstieg in die Oberliga hat“, analysierte GSC-Sprecher Markus Meyer die für die Moerser schlicht zu große individuelle Klasse der Dortmunder.
Dabei dauerte es immerhin bis zur 15. Spielminute, bis Christopher Seto das Abwehrbollwerk der Grafschafter knackte und die Eisadler in Führung brachte. Tim Brazda (18.) und Manuel Alberg (20.) legten noch vor dem ersten Seitenwechsel nach und sorgten mit dem 3:0-Pausenstand für klare Verhältnisse.
Kurzer Lichtblick: Brlic und Pfeifer treffen für GSC Moers
Nach dem Dortmunder 4:0 durch Ivan Chukarov (21.) legten die Black Tigers dann fünf starke Minuten hin. Marino Brlic und Valentin Pfeifer gelangen zwei Ehrentreffer für den GSC. „Als wir das 2:4 geschossen hatten, waren die 1800 Zuschauer für kurze Zeit still. Das war schon ein gutes Gefühl“, freute sich Meyer über die Torpremiere der beiden Neuzugänge. Recht schnell hatten die Fans der Mannschaft von Trainer Colin Long dann aber wieder Grund zu feiern. Wladislav Kronhardt (30.) sowie erneut Alberg (34.) und Brazda (35.) schraubten das Ergebnis noch im zweiten Abschnitt auf 7:2 in die Höhe.
Eisadler in Torlaune machen gegen GSC Moers das Dutzend voll
Auch im letzten Drittel wollte der Dortmunder Torreigen nicht enden. Das Team von GSC-Chefcoach Thomas Pedarnig musste nach weiteren Toren von Seto (50.), Chukarov (53.), Ben Busch (57., 60.) und Lukas Mannes (60.) am Ende eine 2:12-Niederlage schlucken. Nichtsdestotrotz bleiben die Tigers vor dem Heimspiel gegen den TuS Wiehl am Sonntag (18.15 Uhr, Enni-Eiswelt) zuversichtlich. „Wir gehen mit breiter Brust und viel Selbstvertrauen in das Spiel, um den ersten Heimsieg einzufahren“, blickt Meyer nach vorne.


