Landesliga, Damen

TV Sevelen -
Tbd Osterfeld 3:2

In einem Nachholspiel hat es jetzt auch den bereits als Meister und Aufsteiger feststehenden Spitzenreiter erwischt. Beim Tabellenvorletzten unterlag das Team von Osterfeld-Trainer Egbert Spickenbom in einem schwachen Spiel mit 25:18, 27:29, 25:12, 25:27, 7:15.

Wieder einmal musste die Turnerbund-Mannschaft komplett umgestellt werden. Die beiden besten Angreiferinnen vom letzten Spieltag, Sonja Henkel und Evelyn Pilawa, konnten nicht mitspielen. Da zusätzlich noch einige Angeschlagene und Kranke zu verzeichnen waren, standen wieder nur sieben Spielerinnen zur Verfügung.

Erfahrene Spielerinnen noch nicht ersetzbar

„Allerdings zeigte sich schnell, dass die jungen Spielerinnen noch nicht so weit sind, um den Ausfall von so erfahrenen Mittelblockerinnen zu kompensieren“, erläuterte Trainer Spickenbom. „Der Rest der Mannschaft war allerdings auch nicht in Höchstform.“ Schwache Annahmen und unglückliche Blockarbeit führten dann zu der knappen Niederlage.

Landesliga Herren

TV Voerde -
Tbd Osterfeld 3:1

Dämpfer gegen den TV Voerde, der vorerst den angestrebten Relegationsplatz der Osterfelder vereitelt. Dabei sollte die Siegesserie des TbdO fortgesetzt werden, doch schon zu Beginn machte sich der TV Voerde durch druckvollen Angriff bemerkbar und stellte klar, dass dieser es dem Turnerbund nicht so einfach werden lassen würde.

Dämpfer beim TV Voerde eingefangen

Enorme Schwächen der Osterfelder zeigten sich in der diagonalen Abwehr. Auch viele Aufschläge, die im letzten Spiel noch gewinnführend waren, landeten häufig im Netz oder im Aus. Der TVV nahm dankend an und gewann Durchgang eins mit 25:19. Trotz zwischenzeitlich starker Leistung in Block und Angriff reichte es auch im zweiten Satz (17:25) nicht, um den Gegner ernsthaft in Bedrängnis zu bringen.

Im dritten Satz minimierte der Turnerbund nach einigen Wechseln die Fehlaufgaben, auch die Angriffe kamen durch den gegnerischen Block. Doch die Diagonalabwehr lieferte weiter keinen guten Job ab. Trotzdem stand mit 25:18 der erste Satzgewinn. Satz Nummer vier brachte alte Schwächen wieder hervor, 22:25 war das Resultat.

Jetzt braucht Osterfeld eine Menge Glück

Osterfeld rangiert mit 26 Punkten auf Platz vier, davor stehen Humann Essen V (30), TuS 08 Lintorf (29) und der Werdener TB (27). Allerdings haben diese Teams noch ein Spiel mehr auszutragen. Mit viel Glück und zwei klar gewonnenen Spielen wäre es theoretisch noch möglich, Rang eins (Aufstieg) oder zwei (Relegation) zu erreichen. Zumindest soll aber noch Werden von Rang drei verdrängt werden.