„Als Zuschauer ist man im Stadion Niederrhein ja häufiger. Aber mit der eigenen Mannschaft hier zu spielen, war schon ein echtes Highlight. Und ich glaube, wir haben einen bleibenden Eindruck hinterlassen“, meinte Trainer Sandy-Ruven Padtberg kurz nach Abpfiff. Sein Team, die dritte Mannschaft des Turnerbund Oberhausen III, kickt normalerweise in der Kreisliga B, war am Dienstagabend aber im Testspiel in der Heimstätte von Regionalligist Rot-Weiß Oberhausen zu Gast. Am Ende gewannen die Kleeblätter mit 9:1 (4:0), die wie im Vorfeld angekündigt mit einer Mischung aus erster und zweiter Mannschaft und U19-Spielern aufliefen.

In Durchgang eins erzielten Ayman Aourir (3.), Moritz Stoppelkamp (11.), Enes Babayigit (22.) und Ilia Poliakov (27.) die Treffer für die Hausherren, während Marek Brunon Kortyka kurz vor dem Pausenpfiff einen Strafstoß von Phillipp Klempel parieren konnte. Es sollte nicht das letzte Mal an diesem Abend bleiben, dass sich der TBO-Keeper auszeichnen konnte. Während Aourir (49.), Babayigit (61./88.), Sergio Terranova (71.) und Michael Motz per Strafstoß (78.) die weiteren Treffer für die Rot-Weißen in Halbzeit zwei erzielten, durfte sich auch der TBO III über ein Tor freuen. Alasanne Laya Thiaw hatte per Elfmeter zum zwischenzeitlichen 7:1 eingenetzt und die mitgereisten Turnerbund-Fans unter den 210 Zuschauern zu jubeln gebracht.

Am Samstag empfängt RWO in der Regionalliga West den Wuppertaler SV

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„Die Mannschaft und der gesamte Verein haben sich sehr gut präsentiert. Da sind schon ganz andere Teams gegen RWO unter die Räder gekommen. Für einen B-Ligisten war das aller Ehren wert“, zeigte sich Padtberg stolz über das Auftreten seiner Jungs, während RWO-Coach Sebastian Gunkel bilanzierte: „Es war interessant, wie das Ganze jetzt mit U19, mit zweiter Mannschaft und den Regionalliga-Spielern abgelaufen ist. Man hat schon gemerkt, dass da eine gewisse Verbindung ist. So ein Spiel hat das auch nochmal bestärkt.“

Zudem dürfte der Test auch für einige Spieler nicht unwichtig gewesen sein, um Spielpraxis zu sammeln. So wie bei Pierre Fassnacht, der am kommenden Samstag (14 Uhr) gegen den Wuppertaler SV gerne wieder in der Anfangsformation stehen würde. „Schauen wir mal. Aber ich hoffe es“, sagt Fassnacht. Auch für RWO wäre es nicht unwichtig, wenn der Routinier wieder von Beginn an eine Option wäre, sind doch die defensiven Alternativen durch den Ausfall von Nico Klaß und die gesperrten Alexander Mühling und Drew Murray nicht gerade groß. Zumindest bei Murray hatte das Fehlen im Test gegen den TBO auch sein Gutes, ist der US-Amerikaner doch somit nur noch für zwei weitere Spiele gesperrt.

RWO: Valentine; Fassnacht (46. Igbo), Sieben (28. Grasse), Mühling (59. Mühling), Stoppelkamp (46. Mulweme), Onur (46. Tsapbeng), Poliakov (59. Brill), Krohn (28. Klempel), Aourir (59. Terranova), Babayigit, Kanaan.
TBO III: Kortyka (86. Brinkmann); El Kayati (86. Kwarteng), Thiaw, Yürük (77. M. Acquah), Kaplan (36. Janko; 86. Dolezych), Akca (67. Lahib Al Yazdeen), Menne, Vindar (77. J. Acquah), Alaz, Arslan (67. Menne), Livar Al Yazdeen (67. Qizmolli).