Arminia Klosterhardt bleibt auf Kurs Richtung Landesliga. Der Fußball-Bezirksligist gewann sein Heimspiel gegen Fatihspor Essen klar mit 5:0 (3:0) und bleibt damit an der Tabellenspitze. Der Vorsprung auf den ärgsten Verfolger RWE II bleibt derweil bei vier Zählern, konnten die Essener doch ihr Auswärtsspiel bei der Spvgg. Sterkrade 06/07 mit 4:1 (1:1) ebenfalls für sich entscheiden. Für die Elf von Lars Mühlbauer ist damit das Thema Aufstieg beziehungsweise Relegationsplatz zwei endgültig vom Tisch.
Bereits nach drei Minuten brachte Hamza Velic die Klosterhardter im Estadio in Front, ehe Meik Kunz (28.) und Fabian Abel (30.) bereits in Halbzeit eins für klare Verhältnisse sorgten. In Durchgang zwei ließen es die Klosterhardter etwas ruhiger angehen, der Torhunger war allerdings noch nicht gestillt. Lennart Rühl (77.) und Max Langerbein (86.) besorgten den 5:0-Endstand. „Wir hatten zwar jederzeit die Kontrolle über das Spiel, aber insgesamt waren wir nicht zielstrebig genug und haben auch zu langsam gespielt“, lautet das Fazit von Arminia-Trainer Marcel Landers. „Auf der anderen Seite ist das mit Blick aufs Ergebnis meckern auf hohem Niveau. Wichtig ist der Sieg und dass wir es weiterhin selbst in der Hand haben.“
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„Ich kann den Jungs keinen Vorwurf machen, die alles reingeworfen haben“
Im Stadion am Dicken Stein erwischten derweil die Gäste aus Essen den besseren Start, ließen aber wie beim Lattenschuss von Nicolai Schulte-Kellinghaus die mögliche Führung liegen. Die besorgte schließlich Marcel Platzek nach Vorabreit von Kevin Grund nach einer halben Stunde. Die Hausherren bekamen zehn Minuten später einen Handelfmeter zugesprochen, den Sverre Müller sicher verwandelte (43.). Nach der Pause entwickelte sich zwar ein ausgeglichenes Spiel, wobei es die RWE-Reserve war, die die Tore erzielte. Wie schon beim 1:0 war es erneut das Duo Grund und Platzek, welches für das 2:1 verantwortlich war (75.). Joel Bema sorgte kurz vor dem Ende mit einem Doppelpack für die Entscheidung (86./90 +3).
„Am Ende fällt das Ergebnis viel zu hoch aus. Ich kann den Jungs keinen Vorwurf machen, die alles reingeworfen haben. Letztlich hat die individuelle Klasse von Essen den Unterschied ausgemacht. Gerade Platzek war für mich der überragende Mann“, so Coach Lars Mühlbauer, der sich allerdings enttäuscht vom Verhalten des RWE-Trainers Stefan Lorenz nach deren 3:1-Führungstreffer zeigte. „Er hat da demonstrativ in unsere Richtung gejubelt, obwohl vorher nichts zwischen uns vorgefallen war. Das ist ganz schlechter Stil meiner Meinung nach.“
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Für 06/07 geht es nun darum, die Saison gut und sauber über die Bühne zu bringen, was auch das Ziel von Mühlbauer ist, der bekanntlich nach dieser Spielzeit bei den Sterkradern aufhören wird. „Auch wenn es mit dem Aufstieg nicht klappen wird, war es eine geile Zeit. Die wollen wir anständig beenden und dann am letzten Spieltag nochmal eine richtige Sause feiern.“




