Es entscheidet sich dann also im Stadion Niederrhein am kommenden Wochenende. Sowohl die U19 als auch die U17 von Rot-Weiß Oberhausen gewannen in der DFB-Nachwuchsliga auswärts nicht und vertagen damit die Entscheidung um eine Woche nach hinten. Klar ist auch, die U19 hat nach der 1:3 (0:3)-Niederlage beim FSV Frankfurt trotzdem noch alle Chancen auf den Klassenerhalt, die U17 nach dem 1:1 (0:0) bei Fortuna Düsseldorf kann immer noch Platz eins fest machen.
„Das war wie immer eigentlich“, fasst Mike Terranova kopfschüttelnd zusammen. Gerade als sich seine Mannschaft ins Spiel gearbeitet hatte, gab es einen sehr diskutablen Pfiff. Andrija Simic war nicht der Einzige, der verdutzt schaute, als der Unparteiische seine Balleroberung als Foul bewertete und dann auch noch in den Strafraum verlegte. Was Terranova aber fast genauso ärgerte: „Wir dürfen nicht eine Minute später das zweite Tor kassieren.“ Stjepan Brkic erzielte das 2:0, weil RWO sofort auf den Ausgleich drängen wollte. Den Elfmeter zum 1:0 verwandelte Richard Makengo. Dann spielten eigentlich nur noch die Kleeblätter, doch der Ball wollte nicht über die Linie. „Standards an die Latte und irgendwie hatten die immer einen Fuß dazwischen“, erzählt der Trainer. Als dann Sinan Orhan in der 34. Minute das dritte Tor erzielte, war die Hürde eigentlich zu hoch.
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U19: RWO hat weiterhin die Chance das rettende Ufer zu verteidigen
Terra wechselte, stellte um und sah dann „mit die beste Leistung. Was die Jungs bei den Temperaturen in der zweiten Halbzeit abgerissen haben, da ziehe ich den Hut.“ Seine Mannschaft biss, verkürzte durch Ege Varol und hätte ebenfalls einen Elfmeter zugesprochen bekommen können. Mit 24:11 Schüssen hätte etwas mehr herausspringen müssen, doch weil Osnabrück und Darmstadt parallel auch nur 1:1 spielten, hat RWO weiter die Chance das rettende Ufer zu verteidigen. „Wir spielen zuhause gegen den Tabellenführer. Wenn wir gewinnen, bleiben wir sicher drin, ansonsten brauchen wir Schützenhilfe“, freut sich Terranova auf das Duell mit Viktoria Köln am Sonntag.
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Damit es ein rundes Oberhausener Wochenende wird, muss einen Tag vorher die U17 gegen Arminia Bielefeld punkten, um von Eintracht Frankfurt nicht mehr eingeholt werden zu können. Das 1:1 (0:0) war derweil „superärgerlich“, denn der Ausgleich der Fortuna fiel erst in der Nachspielzeit. „Das war ein richtig ordentliches Auswärtsspiel“, findet Trainer Ken Asaeda. Seine Mannschaft hatte die Spielkontrolle, war sehr ballsicher, auch wenn Chancen auf beiden Seiten im ersten Durchgang Mangelware waren. Das änderte sich mit Beginn der zweiten Hälfte unmittelbar, denn der eingewechselte Dennis Byczkowski gewann den Ball früh in des Gegners Hälfte, legte dann für Marek Große-Wilde ab und durfte die Führung bejubeln. Byczkowski kam von der Bank, weil er für die U19 in Frankfurt auch schon eingesetzt wurde und musste mehr Minuten als geplant abreißen, weil sich Stürmer Louis Wechter früh verletzte. „Es sah nach einer schweren Muskelverletzung aus“, diagnostiziert Asaeda vorsichtig. Mit dem Führungstreffer war der Knoten geplatzt, „wir hatten zwei, drei richtig gute Möglichkeiten.“
Das Unentschieden tut weh, die Jungs haben alles reingeworfen.
Ken Asaeda, RWO-U17-Trainer
RWO-U17 kassiert in der Nachspielzeit den bitteren Ausgleich in Düsseldorf
Osadolor Nwarimoya hatte die Größte, sein Kopfball klatschte jedoch ans Aluminium. Die letzten zehn Minuten gehörten dann jedoch den Gastgebern, die RWO noch einmal hinten reindrängte. „Das Unentschieden tut weh, die Jungs haben alles reingeworfen“, befindet der Trainer. Drei Minuten Nachspielzeit waren angezeigt, dann gab es einmal in der 92. Minute nicht genügend Druck bei der Halbfeldflanke. Vom zweiten Pfosten kam der Ball noch Mal ins Zentrum und wurde von Neal Rasmus Faust dann über die Linie gedrückt.
Da Frankfurt 3:1 gegen den MSV gewann sind es jetzt noch drei Punkte Vorsprung. Der RWO empfängt am Samstag Bielefeld.




