Stark ersatzgeschwächt hatten die Oberliga-Handballer vom SC Rot-Weiß Oberhausen auswärts beim MTV Rheinwacht Dinslaken nichts zu bestellen. Die Kleeblätter kassierten eine 25:32 (10:17)-Niederlage.

RWO-Trainer Chris Oploh musste neben Janik Hinz kurzfristig auch noch auf Felix Handschke und Merten Krings verzichten. Die unerwarteten Ausfälle machten sich auch prompt bemerkbar. Die Rot-Weißen produzierten im Angriff immer wieder Fehler und kassierten dadurch viele Tempogegenstöße. Tolga Asci hielt die Gäste mit seinen Treffern noch einigermaßen am Leben.

Ersatzgeschwächter SC Rot-Weiß Oberhausen verliert klar in Dinslaken

Wir haben völlig unglücklich agiert und können froh sein, dass wir über eine gewisse Qualität verfügen, um so ein verkorkstes Ding doch zu ziehen.

Tim Kullmann, TuS-Trainer

Der schon recht deutliche Pausenrückstand war für die Oberhausener auch mental ein letztlich zu schwer bepackter Rucksack, um in der zweiten Halbzeit das Ruder nochmal rumreißen zu können. Zwar präsentierte sich die Oploh-Sieben im Abwehrverbund noch einigermaßen ordentlich. Die Unzulänglichkeiten im eigenen Angriffsspiel zogen sich allerdings wie ein roter Faden durch die 60 Minuten. Dinslaken blieb konsequent in der Bestrafung. Insbesondere der bärenstarke MTV-Rechtsaußen war für RWO nicht zu bändigen.

„Uns haben schlichtweg die Alternativen gefehlt. Dazu hatten wir auch noch einige angeschlagene Jungs dabei. Das konnten wir nicht kompensieren. Von daher haben wir auch in der Höhe verdient verloren“, erkannte Oploh hinterher sportlich-fair an.

RWO: Grzesinski, A. Schneider; Krecker, Asci (8/1), D. Janus (4), Janduda, J. Drathen, Hanenberg (3/3), Lohmann (1), Schoofs (1), R. Werner, Franzen (8), S. Drathen.

TuS Alstaden gewinnt, erwischt aber trotzdem einen gebrauchten Tag

Herren HAndball Verbandsliga : TuS Alstaden - HSG Hiesfeld/Aldenrade
Die Handballer vom TuS Alstaden setzten sich gegen die HSG Hiesfeld/Aldenrade mit 29:28 durch.© FUNKE Foto Services | Kerstin Bögeholz

Zweites Spiel, zweiter Sieg. Die Verbandsliga-Handballer vom TuS Alstaden setzten sich am in der heimischen Rudi-Christ-Halle mit Ach und Krach gegen die HSG Hiesfeld/Aldenrade durch. Nach 60 Minuten prangte ein mühevolles 29:28 (14:13) auf der Anzeigetafel.

Die Kuhle-Boys erwischten einen gebrauchten Tag. Zwar erwiesen sich die Gäste von Beginn an als unangenehmer Gegner. Doch die Mannen von TuS-Linienchef Tim Kullmann machten sich aufgrund etlicher Fehler das Leben auch permanent selbst schwer. Auf Alstadener Seite war Nico Helfrich ein Lichtblick. Der Neuzugang kam zur zweiten Hälfte, brachte ordentlich Schwung rein und erzielte starke sieben Treffer. Auch Geburtstagskind Fabian Sehr lieferte eine ordentliche Leistung ab.

„Ich bin froh, dass die Partie vorbei ist und die Punkte im Sack sind. Das war ein richtiges ‚Kackspiel‘. Wir haben völlig unglücklich agiert und können froh sein, dass wir über eine gewisse Qualität verfügen, um so ein verkorkstes Ding doch zu ziehen“, resümierte Kullmann anschließend.