Fußball-Regionalligist Rot-Weiß Oberhausen hat sich in der zweiten Runde des Niederrheinpokals beim SV Haldern mit 3:0 (1:0) durchgesetzt und somit das Achtelfinale gegen die SSVg Velbert (21. Oktober, 19.30 Uhr in der IMS Arena) erreicht. Dabei taten sich die Kleeblättern, die gegen den A-Ligisten kräftig durchrotierten, gerade im ersten Durchgang ziemlich schwer und eröffneten durch Unkonzentriertheiten dem Underdog einige Möglichkeiten, der letztlich aber ohne eigenen Treffer blieb. Nach der Partie zog RWO-Trainer Sebastian Gunkel Bilanz.

RWO-Trainer Sebastian Gunkel über…

… den Sieg im Pokal gegen den SV Haldern: Wir sind eine Runde weiter. Das ist das Ziel im Pokal. Das haben wir geschafft. Wir haben jetzt viel rotiert, aus Belastungsgründen und damit einige Spieler auch auf ihre Spielzeit kommen. Das ist eben auch sehr wichtig. Unterm Strich haben wir sicherlich zwei unterschiedliche Halbzeiten gesehen, wobei dazu auch immer ein Gegner gehört. Haldern hat das gerade in den ersten 45 Minuten gut gemacht, wir dagegen weniger. Nach der Pause war es dann schon deutlich flüssiger, wir haben wenig zugelassen, den Ball laufen lassen und uns ganz gut bewegt. Das war schon in Ordnung. Aber mit der ersten Halbzeit waren wir logischerweise nicht zufrieden.

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… die Fehler und Unkonzentriertheiten in Halbzeit eins, die Haldern fast mit einem Tor bestraft hätte: Das ist unnötig und genau das, was in solchen Pokalspielen auch ein bisschen fatal ist. So eröffnest du dem Gegner natürlich Chancen und kannst auch mal 0:1 hinten liegen. Das heizt natürlich auch das Heimpublikum an und wenn der Gegner dann Lunte riecht, kann es ganz, ganz schnell eklig werden. Aber am Ende ist es nicht so gekommen.

… über Kerem Yalcin, der beim nächsten Ligaspiel gegen Paderborn II gelbgesperrt fehlen wird: Wir haben ja Qualität im Zentrum. Da machen wir uns keine Sorgen. Aber Kerem ist natürlich ein extrem wichtiger Spieler. Das hast du gegen Haldern auch wieder gesehen. Ob als Innenverteidiger in Halbzeit eins, oder als Sechser im zweiten Durchgang. Da geht es bei ihm nicht nur ums fußballerische, sondern auch ums Coaching auf dem Platz. Das hört man und muss genau das gegen Paderborn auch ersetzen.

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… über die derzeitige Heimspielserie in der Regionalliga West: Man spricht ja immer vom Heimvorteil. Natürlich spielen wir auch gerne vor unseren Fans. Aber trotzdem wäre es uns schon am liebsten, wenn wir im normalen Rhythmus geblieben wären, also Heimspiel und dann Auswärtsspiel. So stehen uns dann in der Rückrunde deutlich mehr Auswärtsfahrten bevor. Auf der anderen Seite nehmen wir die Situation an wie sie ist und wollen unsere gute Form bestätigten. Schließlich sind wir ja momentan nicht ganz so schlecht drauf.