Das satte 1:4 am vergangenen Sonntag daheim gegen den VfB Speldorf hat bei Marcel Landers zu keinen akuten Kopfschmerzen geführt. Der Trainer von Fußball-Landesligist Arminia Klosterhardt strahlt Gelassenheit aus, sieht sich und seine Mannschaft weiter voll im Soll. Daran hat auch die erste Saisonniederlage des Aufsteigers nichts geändert. Die Grün-Weißen haben schon am Freitagabend, 20 Uhr, im Auswärtsspiel beim SC Union Nettetal die Möglichkeit, wieder in die Spur zu kommen.

„Wir haben nach sieben Spieltagen 14 Punkte. Das hätte ich vor der Saison blind unterschrieben. Bei Erfolg schludert man unbewusst gerne mal ein paar Dinge. Die Speldorf-Partie lässt uns jetzt wiederum die Sinne schärfen. Das muss auch so sein“, zielt Landers insbesondere auf das Zustandekommen der Gegentore ab. „Drei davon waren hübsch verpackte Geschenke. Die Qualität in dieser Liga ist nun mal zwangsläufig größer als noch im letzten Jahr. Fehler werden häufiger konsequent bestraft.“

Personell hat sich im Gegensatz zur Vorwoche kaum etwas geändert

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In Nettetal, das bislang nur halb so viele Punkte wie die Arminia ergattern konnte, wird es folglich hauptsächlich auf defensive Stabilität ankommen. „Wir brauchen Struktur und Klarheit in den Aktionen, sowohl in und rund um unseren Sechzehner. Die Jungs müssen Bock aufs Verteidigen haben“, schreibt der Coach seinen Schützlingen fett unterstrichen ins Aufgabenheftchen. „Wir erspielen uns Chancen und sind immer in der Lage, vorne zu treffen. Das Ziel muss aber auch sein, nicht jedes Spiel kippen zu müssen. Ich mache mir da tatsächlich keine Sorgen. Zumal ich genau weiß, dass einige aktuell noch längst nicht an ihrem Limit sind.“

Personell hat sich im Gegensatz zur Vorwoche kaum etwas geändert. Außer, dass eine Rückkehr von Phil Wolff, Niklas Gehrmann und Meik Kunz allmählich absehbar ist. Alle drei befinden sich wieder im Lauftraining und werden behutsam aufgebaut. „Sie waren jetzt länger raus. Wir überstürzen nichts und haben Geduld. Die Zeit nehmen wir uns, weil wir vom gesamten Kader überzeugt sind“, bleibt Landers auch in dieser Hinsicht tiefenentspannt.