Ein A-Liga-Topspiel mit fünf Treffern und einem verdienten Sieger mit dem 1. FC Hirschkamp. Das 3:2 (2:2) beim SC Buschhausen geht nach Einschätzung beider Trainer in Ordnung. Die Gastgeber werden sich allerdings ärgern, eine Führung innerhalb von fünf Minuten vor und fünf Minuten nach der Pause hergegeben zu haben.

„Es war eine intensive erste Halbzeit“, fand Marcus Behnert, der seine Mannschaft früh in Führung gehen sah. Nach einer Balleroberung landete der Ball bei Sadik Sahan, der nach sechs Minuten die Führung erzielen sollte. „Da kann man vorher auch auf Foul entscheiden“, ärgert sich Joussef Ramadan und hatte auch beim 0:2 zu mäkeln: „Er tritt in den Boden und bekommt einen Freistoß.“ Als Variante quergelegt, verdoppelte Nico Lambertz nach 34 Minuten die Führung für den SC 1912.

Sieg im Derby gegen Buschhausen: Mehmet Kafli trifft zum 3:2 für den 1. FC Hirschkamp

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Worüber sich Ramadan dann aber gar nicht beschweren wollte, war die eigene Mannschaft. „Unsere Jungs haben gebissen, sich drangehangen und verdient am Ende das Spiel gedreht.“ Merdan Senyüz traf in der 41. Minute, als der Ball nach einer Ecke zu kurz geklärt wurde, Danny Steinmetz rückte in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit mit vor und ließ mit einem wuchtigen Schuss das Netz zum Ausgleich wackeln.

„Das ist für uns natürlich ein bisschen ungünstig gelaufen“, weiß Behnert. Denn Mehmet Kafli traf nur drei Minuten nach Wiederanpfiff zum 3:2 für die Gäste. „Buschhausen hat die Qualität gehabt, die Dinger am Anfang eiskalt zu machen, aber wir waren spielerisch besser“, resümiert Ramadan. Dem will Behnert gar nicht widersprechen: „Wir haben nicht zu unserem besten Spiel gefunden, haben aber alles gegeben. Da kann ich den Jungs keinen Vorwurf machen.“ Nach einer intensiven ersten Halbzeit fehlte beiden Teams ab Mitte der zweiten Halbzeit auch die nötige Kraft für die ganz zwingenden Chancen.

SC Buschhausen: Paul Okon zieht sich eine Platzwunde über dem Auge zu

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„Ich hatte schon das Gefühl, es wäre noch was möglich gewesen, wir hatten auch Druckphasen, aber keine Tausendprozentigen“, beschreibt Behnert. Da half auch die lange Nachspielzeit nicht, zumal die Zwölfer die in Unterzahl bestreiten mussten. Behnert hatte sein Wechselkontingent erschöpft, als der in der 67. Minute eingewechselte Paul Okon sich eine Platzwunde über dem Auge zuzog und dringend medizinisch behandelt werden musste. Gute und schnelle Genesungswünsche gibt es vom Linienchef.