Ligaprimus TuS 87/97 Alstaden gab sich in der Handball-Verbandsliga keine Blöße und gewann sein viertes Saisonspiel. Die Mannschaft von Tim Kullmann setzte sich daheim souverän mit 32:23 (16:11) gegen den TV Issum durch.

Die Kuhle-Boys zündeten vom Anpfiff weg ein Feuerwerk und überrollten ihren Gegner. Ein starker 8:0-Lauf (9.) mündete in ein 13:2 nach nur einer Viertelstunde. Damit hatten die Hausherren den Grundstein für die nächsten zwei Zähler auf der Habenseite früh gelegt. TuS-Coach Kullmann nutzte im weiteren Verlauf die komfortable Führung und tauschte bewusst munter durch. Issum kam zwar etwas besser in die Partie, wurde den Alstadenern aber zu keinem Zeitpunkt mehr gefährlich.

Nächsten Sieg eingefahren: Tim Kullmann ist stolz auf seine Mannschaft

TVB-Nachwuchs kassiert deftige Abreibung

In der Nachwuchs-Regionalliga kassierte die weibliche A-Jugend vom TV Biefang auswärts eine deftige Abreibung. Die stark ersatzgeschwächte Mannschaft von Ingo Regolin erlitt bei der Bonner JSG mit 24:53 (15:25) regelrecht Schiffbruch. Nach zehn Minuten lagen die TVB-Mädels schon aussichtslos mit 2:9 im Hintertreffen. Dass mit zunehmender Spieldauer ob der Chancenlosigkeit irgendwann auch die Köpfe bei den indisponierten Gästen komplett runter gingen, wollte Regolin hinterher so nicht im Raum stehen lassen. „Man darf verlieren. Aber eben nicht so dermaßen widerstandslos. Einigen mangelt es an der nötigen Einstellung. Und das fängt schon beim Training an“, grantelte der TVB-Coach.

TVB: Keime; Tuzcu (1), Kirstein (4/3), Garstecki (4), J. Regolin (3/2), Koch (1), Coß (3), Aba, Scotti (2), C. Evers (6).

„Vielleicht war die ganze Wechselei auch einen Tacken drüber. Nehme ich gerne auf meine Kappe. Mir war halt wichtig, dass alle auf ihre Einsatzzeiten gekommen sind. Ich bin stolz auf die Jungs“, resümierte der „Bomber“ anschließend naturgemäß zufrieden. Pierre Bühne und Noel Christ stachen aus einer ansonsten geschlossenen Teamleistung heraus.

TuS 87/97: Bieber, Vöpel; Stattrop (4), Koziorowski, Sehr (1), N. Christ (5), Stephan (1), Bühne (4), Giepmann (5), Jany (4/2), Rölver, Wölm (2), Richter (3), Peich (3).

Seine Pflichtaufgabe erledigte auch der Turnerbund Oberhausen. Im Auswärtsspiel bei der TSG Kirchhellen stand am Ende ein 36:26 (14:12)-Auswärtssieg auf der Anzeigetafel. TBO-Coach Max Barentzen musste aufgrund der Ausfälle von Sebastian Krämer (Schulter), Fabian Berkenfeld (Bänderriss) und den erkrankten Jörn Grieger im Mittelblock improvisieren. Dort verrichteten dann Finn van Limbeck und Hendrik Portz einen ordentlichen Job. Allerdings kamen die Gäste erst in der letzten Viertelstunde in ihren Flow und sorgten da schließlich für klare Verhältnisse.

Wir sind schon ziemlich lange unter unseren Möglichkeiten geblieben. Auch einstellungstechnisch war das nicht unbedingt das Gelbe vom Ei und geht definitiv besser.

Max Barentzen, TBO-Trainer

„Wir sind schon ziemlich lange unter unseren Möglichkeiten geblieben. Auch einstellungstechnisch war das nicht unbedingt das Gelbe vom Ei und geht definitiv besser. Wie die Jungs dann aber noch den Schalter umgelegt haben, war außerordentlich gut. Darauf bauen wir auf“, bilanzierte Barentzen.

TBO: Klinger, N. Lauer, Kopal; F. Lauer (1), Knapinski (2), Buschhorn (4), Broehenhorst (6), Thiedig, Pendzich (5), Krämer, Bister (3), van Limbeck (2), Portz (5), Brockmann (8/1).