Einen völlig gebrauchten Freitagabend erwischte Fußball-Landesligist Arminia Klosterhardt. Die Mannschaft von Marcel Landers kassierte im Auswärtsspiel beim ASV Süchteln ihre zweite Saisonniederlage und unterlag mit 1:3 (0:2). „Wir haben hier verdient und selbstverschuldet verloren. Da gibt es auch keine zwei Meinungen. Der Gegner hat uns nicht an die Wand gespielt. Wir haben Süchteln aber gelassen und eingeladen“, wurmte Arminias Trainer hinterher die überschaubare Vorstellung.

Die Anfangsphase machte noch Mut. Torjäger Jan-Niklas Pia hatte den ersten verheißungsvollen Abschluss. Sein Versuch ging nur knapp drüber. Es entwickelte sich fortan eine ausgeglichene Partie, bis ein Eckball nach gut einer halben Stunde die Führung für die Hausherren einleitete. „Da frage ich mich tatsächlich, was wir da machen beziehungsweise nicht machen. Der Ball kommt in den Fünfer und keiner von uns geht hoch. Das darf einfach nicht passieren“, haderte Landers mit der Passivität seiner Schützlinge. Wenig später traf Franck Tehe nur die Latte. Anstelle des möglichen Ausgleichs fingen sich die Klosterhardter zu allem Überfluss unmittelbar vor der Pause noch einen Konter – 0:2.

Marcel Landers: „Wir haben in Sachen Torvermeidung akuten Handlungsbedarf“

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Es blieben ja immerhin noch 45 Minuten Zeit, und die Arminen hatten sich für den zweiten Durchgang einiges vorgenommen. Nur machten sich die Gäste durch ihr fragwürdiges Abwehrverhalten schnell selbst einen Strich durch die Rechnung. Erneut traf Süchteln im Anschluss einer Ecke (48.). „Im Stile einer Schülermannschaft geht das viel zu leicht. Da muss ich den Jungs auch ganz klar den Vorwurf machen. Das war leidenschaftslos erster Güte“, grantelte der Linienchef.

Die Arminen zeigten in der Folge zumindest eine Reaktion. Tehe verkürzte in der 65 Minute zum 1:3. Zu mehr langte es jedoch nicht mehr. „Wir haben in Sachen Torvermeidung akuten Handlungsbedarf. Darüber wird in der kommenden Woche intensiv zu reden sein“, schloss Landers sichtlich genervt.