Es geht die letzte Phase der Vorrunde in den DFB-Nachwuchsligen und für Rot-Weiß Oberhausen damit weiter darum, Rhythmus und Abläufe für die entscheidenden Spiele im neuen Jahr zu erarbeiten. Die U19 der Kleeblätter misst sich dabei am Samstag, 13 Uhr, am Jugendleistungszentrum im prestigeträchtigen Derby gegen RW Essen, die U17 hat hingegen noch einmal spielfrei, ehe es dann im Vollsprint durch die letzten fünf Partien gehen wird.
So viele Partien hat auch die U19-Mannschaft von Ken Asaeda und Baris Özcelik noch auf dem Programm und die Aufgabe vor sich, das erste Mal etwas Zählbares einzufahren. Mit acht geschossenen und 24 kassierten Toren ist klar: Es lief weder vorne noch hinten bisher so richtig rund, wobei allein zehn Gegentore aus den direkten Duellen mit dem starken BVB-Nachwuchs kommen, die eben auch an der Spitze der Gruppe stehen. In den beiden Derbies gegen den MSV Duisburg (0:1) und auch RWE im Hinspiel (3:4) war man verdammt nah dran. Gegen den MSV waren es zwei, drei richtig gute Abschlüsse und ein vergebener Elfmeter, die vorne gefehlt haben, gegen Essen verschuldete man selbst zwei Strafstöße und machte auch sonst zu viele Fehler in letzter Reihe, das entscheidende Tor kassierten sie spät in der Nachspielzeit.
RWO-U19: Louis Wechter ist zurück im Training, aber noch kein Thema fürs Derby
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„Die Jungs wollen das wieder gut machen“, erkennt Asaeda den ungebrochenen Willen bei seiner Mannschaft. Natürlich strotzt das Team nicht vor Selbstvertrauen, arbeitet im Training aber weiter intensiv und fokussiert. „Davor ziehe ich den Hut. Sie sehen aber eben auch die inhaltlichen Fortschritte, die wir machen“, ordnet der Linienchef ein. Mit RWE empfangen die Kleeblätter einen offensivstarken Gegner, für den man sich unter der Woche gewappnet hat.
Personell bleibt der Kader unverändert zur Vorwoche, Louis Wechter ist zwar seit dieser Woche wieder im Training, aber noch kein Thema für das Derby.



