Manfredas Ruzgis wird Fußball-Regionalligist Rot-Weiß Oberhausen noch in der Winterpause verlassen. Der 27-jährige Stürmer war im Sommer vom SC Wiedenbrück an die Lindnerstraße gewechselt. Nach einer vielversprechenden Vorbereitung konnte der Angreifer während der laufenden Saison aber nicht an diese guten Leistungen anknüpfen. In 16 Ligaspielen kam der 27-Jährige auf lediglich 324 Einsatzminuten und blieb dabei ohne Treffer. Lediglich im Niederrheinpokal gelangen ihm gegen Arminia Klosterhardt in Runde eins zwei Tore. Beide Seiten einigten sich nun gemeinschaftlich auf eine Vertragsauflösung.

„Wir haben Manni in Gesprächen vor der Winterpause einen Wechsel nahegelegt. Dies hat er gut aufgenommen und die Trennung war die beste Lösung für beide Parteien. Wir bedanken uns für sein vorbildliches Verhalten, seinen Einsatz und wünschen ihm privat und bei seinem neuen Verein alles Gute“, erklärt RWO-Sportchef Patrick Bauder die Entscheidung.

Manfredas Ruzgis über RWO-Ende: „Es ist kein Abschied für immer“

Ruzgis selbst sagt zu seinem Abschied bei den Kleeblättern: „Es war leider eine sehr kurze Reise, die jedoch mit sehr vielen Erinnerungen gespickt ist. Ich möchte mich für die Unterstützung der Mannschaft und Fans bedanken und werde die Zeit nicht vergessen. Der Fußball ist aber sehr schnelllebig und hiermit endet für mich das Abenteuer in Oberhausen. Es ist aber kein Abschied für immer, sondern wir werden uns im Stadion wiedersehen.“

Bereits kurz nach dem Start der Wintervorbereitung hatte RWO-Trainer Jörn Nowakgegenüber dieser Redaktion berichtet, dass sich aufgrund der erfolgreichen „Umwandlung“ von Cottrell Ezekwem vom Innenverteidiger zum Stürmer (vier Tore in den letzten sechs Ligaspielen) und der Wiedergenesung von Sebastian Mai der Konkurrenzkampf im Angriff erhöht habe, was die Situation des bei den RWO-Fans so beliebten „Manni“ nicht einfacher gemacht hatte. Welchem Verein sich Ruzgis zur Rückserie anschließen wird, ist derzeit noch nicht bekannt.