Der wichtigste Blick für Jens Gosebrink in den kommenden Tagen wird jener auf die Wetter-App seines Mobilfunk-Gerätes sein. Wie wird die angekündigte Hitzeperiode mit Temperaturen bis zu 38 Grad Celsius verlaufen? An den Daten hängt viel. Vor allem Gosebrinks sportliches Ultimativ-Ziel. Am kommenden Sonntag will sich der Weseler Triathlet bei der Europameisterschaft in Frankfurt für den Ironman am 12. Oktober auf Hawaii qualifizieren, für den legendären Königstriathlon mitten im Pazifik. „Ich bin sehr gut drauf, das Training lief anständig, es gab keine Verletzungen oder Krankheiten“, sagt Gosebrink. Schiebt aber nach: „Nur die Hitze macht mir etwas Sorgen.“
Hitze mag der 34-jährige gebürtige Duisburger, der seit fünf Jahren in Wesel-Schepersfeld wohnt, nicht so sehr. Vor vier Jahren war er zum letzten Mal in Frankfurt auf der Strecke. Mit bitterem Ende. „Es war der heißeste Tag des Jahres. Ich musste bei Laufkilometer 19 aufgeben. Das soll diesmal nicht passieren.“


