Leichtathletik

„Moonlightlauf at home“ lockt 356 Aktive auf die Strecke

Moonlightlauf at home

Moonlightlauf at home

Foto: NRZ

Wesel.  Die Coronavirus-Pandemie hatte auch die 13. Auflage des Moonlightlaufs unmöglich gemacht. Doch die Lauffreunde HADI Wesel fanden einen Ausweg.

Es sollte wieder das Event mit der ganz besonderen Atmosphäre werden. Zum 13. Mal hatten die Lauffreunde HADI Wesel zum Moonlightlauf eingeladen, doch die Coronavirus-Pandemie machte auch dieser Veranstaltung einen Strich durch die Rechnung. Statt durch eine Fackelgasse ins Ziel einzulaufen, riefen die Verantwortlichen kurzerhand den „Moonlightlauf at home“ ins Leben und verbanden diesen zudem mit dem Esel-Walk. Gut einen Monat lang nahmen 356 Starter eine sieben Kilometer lange Strecke in Angriff, am Ende gab es eine Ergebnisliste.

„Mit 200 Aktiven wären wir zufrieden gewesen. Dass es so viele wurden, ist großartig“, strahlte HADI-Vorsitzender Dieter Kloß. Wegen der Corona-Krise musste sich jeder alleine auf den Sieben-Kilometer-Weg machen, die Zeitnahmefirma TAF-Timing pflegte die Ergebnisse in eine gemeinsame Liste ein.

Bei den Startern rekrutierte sich eine große Zahl aus den NRZ-Heimatläufern, deren Veranstaltungen bisher alle wegen des Coronavirus hatten abgesagt werden müssen. Allein 100 Athleten liefen auf ihren Hausstrecken. Auch aus der Weseler Partnerstadt Felixstowe beteiligten sich sieben Aktive, wie auch Starter aus dem fast gesamten Bundesgebiet dem virtuellen Lauf beiwohnten. Mit den Startgebühren wird die Beleuchtung der Strecke am Auesee unterhalten.

Bei den Männern siegten die Weseler Sascha Hubbert (23:10 Minuten) und Jens Gosebrink (24:46), die 2019 auf Hawaii den Ironman absolviert hatten, vor Heiner Wardemann (25:13). Carina Fierek (26:36) gewann die Frauen-Konkurrenz vor Sonja Koppers (33:14) und Andrea Lemm (33:44). Beim Esel-Walk verwies Roland Rigotti (37:18), Herbert Schramm (51:41) und Achim Genz (53:41) auf die Plätze. Bei den Frauen rahmten die NRZ-Heimatläuferinnen Saskia Hettkamp (44:08) und Martina Närdemann (50:39) die Zweitplatzierte Heike Weiß (50:26) ein.

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