Das ging jetzt flott. Der MSV Duisburg teilte am Donnerstagnachmittag mit, dass Marcus Wittig von seinem Posten als Vorsitzender des Aufsichtsrates der Kapitalgesellschaft der Zebras zurückgetreten ist. Der 52-Jährige hatte am Dienstag als Geschäftsführer der Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft (DVV) die fristlose Kündigung erhalten. Schon da war klar: Wittig ist als MSV-Aufsichtsratschef nicht zu halten.
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In der Mitteilung des MSV heißt es: „Der bisherige Aufsichtsratsvorsitzende der MSV Duisburg GmbH & Co KGaA Marcus Wittig hat am 5. Februar 2026 den Vorstand des MSV Duisburg e.V. informiert, dass er von seiner Position zurücktritt. Der Vorstand hat den Rücktritt angenommen.“ Dennis Baaten, Mitglied des Vereinsvorstandes, werde nun als bisheriger Stellvertreter den Aufsichtsrat leiten. Über eine mögliche Neubesetzung des Postens werde der Aufsichtsrat in seiner nächsten Sitzung beraten, heißt es beim MSV weiter. Dennis Baaten lässt sich zum Abschied von Wittig mit freundlichen Worten zitieren: „Wir bedanken uns bei Marcus Wittig für seinen stets konstruktiven Einsatz für den Spielverein. Als Aufsichtsratsvorsitzender hat er entscheidend viele Wege geebnet, die den MSV wieder zu einem Aushängeschild der Stadt Duisburg haben werden lassen.“
Mit seinem Rücktritt kam Marcus Wittig einer Absetzung in Form einer Gesellschafterversammlung der MSV-Spielbetriebsgesellschaft zuvor. Gesellschafter sind der MSV-Stammverein (59,9 Prozent) und die Capelli Europe GmbH (40,1 Prozent).
Gegründet wurde die MSV KGaA im Jahr 2002. Erster Aufsichtsratschef war Walter Hellmich, der gleichzeitig auch MSV-Vereinspräsident war. Nach Hellmichs Rückzug waren die Ämter getrennt. Weitere Aufsichtsratsvorsitzende waren David Karpathy, Gerd Görtz, Jürgen Marbach und seit September 2019 Marcus Wittig.


