Im letzten Jahr gab es gar kein Geld! Da der MSV Duisburg in der Saison 2024/25 bekanntlich eine „Ehrenrunde“ in der Fußball-Regionalliga drehen musste, ging der Klub bei der Ausschüttung aus dem „Nachwuchsfördertopf 3. Liga“ des Deutschen Fußball-Bundes zwangsläufig leer aus. Nun sind die Zebras aber wieder im Geschäft. Der MSV erhält eine Zuwendung in Höhe von 176.521,21 Euro. Das ist ein netter Geldsegen. Die Summe liegt aber deutlich unter dem Niveau aus den Vorjahren.
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Der Deutsche Fußball-Bund honoriert die Existenz von Nachwuchsleistungszentren und die Einsätze von deutschen U21-Spielern. Insgesamt schüttet der Verband drei Millionen Euro aus. Nicht beteiligt sind Profivereine, die mit ihren Zweitvertretungen in der 3. Liga unterwegs sind. Im konkreten Fall sind das die TSG Hoffenheim und der VfB Stuttgart. Das größte Stück vom Kuchen liegt beim SSV Jahn Regensburg auf dem Teller. Die Bayern erhalten 421.074,86 Euro, gefolgt vom SV Wehen Wiesbaden (385.198,61) und Zwangsabsteiger TSV 1860 München (383.646,01). Der MSV liegt mit seinen gut 176.000 Euro auf Platz sieben der Rangliste.
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In den Jahren vor dem Abstieg hatte der MSV Duisburg deutlich höhere Summen aus dem Nachwuchstopf erhalten. 2024 waren es rund 278.000 und 2024 rund 485.000 Euro gewesen. Die Sache erklärt sich unter anderem mit dem Blick auf den Kader der vergangenen Saison. Mit Ben Schlicke, Simon Symalla und Gabriel Sadlek waren nur drei U21-Spieler im Einsatz gewesen. Sadlek bestritt dabei nur einen Einsatz – bei der Niederlage im Auswärtsspiel beim SSV Ulm 1846.

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Der TSV Havelse, der durch den Lizenzentzug der Münchener Löwen in der Liga verblieb, kann mit seinem Fördergeld nicht einmal seine U 19 mit einem neuen Satz Fußballschuhen ausstatten. Die Niedersachsen erhalten lediglich 956,52 Euro aus dem Nachwuchstopf.





