Joachim Hopp steht schon in den Startlöchern. „Es wird Zeit, dass es endlich losgeht“, sagt der Ex-Profi, der beim Fußball-Drittligisten MSV Duisburg zum Kreis der Legenden zählt. Die Weltmeisterschaft ist abgehakt und die Vorbereitung der Zebras geht jetzt in die finale Phase. Am Samstag steht bei Sparta Rotterdam das letzte Testspiel auf dem Programm. „Hoppi“ freut sich aber nicht nur auf das erste Spiel der Meidericher gegen den SV Meppen am 8. August (14 Uhr, Schauinslandreisen-Arena). In dieser Woche lohnt es sich für MSV-Fans, den Fernseher einzuschalten. Im Rahmen des Formats „Heimatflimmern“ des WDR dreht sich die neue Folge der Reihe „Meine Heimat. Mein Verein“ um den MSV Duisburg. Und Joachim Hopp ist mit von der Partie.
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Hopp, der unlängst 60 Jahre alt wurde, ist für den Beitrag eine Idealbesetzung. Der WDR würdigt den MSV nicht nur als einen Traditionsverein, sondern als Malocher-Club, mit dem sich die Menschen in der Stadt identifizieren können. Joachim Hopp, ohnehin immer mit viel Herzblut für den Spielverein unterwegs, hatte Spaß bei den Dreharbeiten. „Das wird ein tolles Ding“, sagt der ehemalige Bundesliga-Spieler der Zebras. Die Folge läuft am Freitag, 31. Juli, im WDR-Fernsehen um 20.15 Uhr. In der ARD-Mediathek ist der 45-minütige Film bereits ab Mittwoch, 29. Juli, zu sehen.
Wilm Huygen ist Autor des Films. ARD-Moderatorin Siham El-Maimouni, eine gebürtige Meidericherin, erzählt die Geschichte des MSV. In der Ankündigung des WDR heißt es: „In einer Stadt, die seit Jahrzehnten mit den Folgen des Strukturwandels kämpft, werden keine Zauberfüße, sondern eher Abwehrspieler und Kämpfertypen zu Legenden. Wichtig ist, dass Spieler und Verein bodenständig und auf Augenhöhe mit den Fans bleiben.“ Die Filmemacher haben dabei auch das aktuelle Zebra-Motto „MSVereint“ aufgegriffen.

Joachim Hopp beschreibt in der Folge die Beziehung der Duisburger zu „ihrem“ MSV. Comedian Markus Krebs, ein eingefleischter MSV-Anhänger, und Oberbürgermeister Sören Link sprechen über die Bedeutung des Vereins für die Stadt. Zu Wort kommt auch Manuela Sass. Die Duisburger Stadtführerin, deren Herz ebenfalls für die Zebras schlägt, zeigt „geschichtsträchtige und überraschende Ecken ihrer oft unterschätzten Heimat“, wie es in der Pressemitteilung des WDR heißt. Auch Lea Bursch ist dabei. Sie erkrankte im Alter von zwölf Jahren an Krebs. Der MSV unterstützt die Zebra-Anhängerin, die daraus viel Kraft schöpft. Die Fans sammelten Spenden – unter anderem, indem sie das Becherpfand bei MSV-Spielen für den guten Zweck einbehielten. An dieser Aktion beteiligten sich in der letzten Drittliga-Saison auch die Anhänger von Alemannia Aachen.
Mit der Zebraherde ist zudem eine der größten Fanvereinigungen des MSV Duisburg in dem Beitrag mit von der Partie.
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Im Rahmen der Serie besuchte der WDR mit Borussia Mönchengladbach, Borussia Dortmund, dem FC Schalke 04 und dem 1. FC Köln weitere Traditionsvereine. Zumindest in diesem Format bewegt sich der MSV auf der Erstliga-Bühne.



