Die Vorbereitung ist Geschichte! Mit dem 0:0 bei Sparta Rotterdam hat Fußball-Drittligist MSV Duisburg den sportlichen Schlussstrich unter dieses Kapitel gezogen. Jetzt geht es für die Meidericher in großen Schritten auf den Saisonstart zu. Einen ersten Eindruck vom kompletten Kader bekamen die Fans beim MSV-Familientag an der Westender Straße. Über den Sonntag verteilt kamen rund 5000 Zebra-Anhänger zum Trainingsgelände.
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Zwischen Bratwurst, Bowl und kleinen Attraktionen bei den Sponsoren nahmen sich die Profis unter perfekten Wetterbedingungen ausreichend Zeit für Selfie- und Autogrammwünsche. Auch das Kindertraining um 16 Uhr für Kids zwischen 5 und 13 Jahren fand beim Nachwuchs großen Anklang.
Straßenbahnderby: Preetz erwartet spannende Duelle gegen Fortuna
Die geballte Prominenz rund um Geschäftsführung (Michael Preetz und Christian Koke), Vorstand (Veronika Henschel-Grontzki und Thorsten Immel) und Veteranen (Joachim Hopp und Bernard Dietz) gab sich die Klinke in die Hand. Geschäftsführer Michael Preetz äußerte sich auf der Bühne im Interview mit Stadionsprecher Stefan Leiwen kämpferisch. „Ich erwarte, dass es eine ähnlich spannende Spielzeit wird, wie die abgelaufene“, sagt der 58-Jährige. „Jeder weiß, dass die Liga durch die zwei Absteiger extrem aufgewertet wurde.“
Der gebürtige Düsseldorfer blickt in diesem Zug vor allem auf das Straßenbahnderby gegen die Fortuna. „Da kommt natürlich ein Gegner, auf den sich hier alle freuen. Das werden spektakuläre Spiele“, meint Preetz. Mit Blick auf die eigenen Ziele wolle man das Maximum erreichen. „Es hat letzte Saison haarscharf nicht gereicht, aber es war trotzdem eine großartige Spielzeit“, blickt der Geschäftsführer zurück. „Daran möchten wir anknüpfen. Wir hoffen natürlich, dass wir ähnlich gut starten, wie im letzten Jahr. Und dann wollen wir euch in der Arena guten Fußball bieten.“

Konkurrenzkampf sorgt bei den Zebras für mehr Spannung im Kader
Die Ambitionen sind hoch bei den Zebras. Nicht nur aufgrund der letzten Spielzeit, sondern weil alle Leistungsträger gehalten werden konnten. „Wir hatten, als wir den Kader damals vor der Regionalliga-Saison gebaut haben, schon den Wunsch, dass uns die allermeisten Spieler dann auch ein Stück weit begleiten“, blickt Preetz zurück. „Die nun punktuelle Verstärkung führt zu einem noch größeren Konkurrenzkampf um die Startplätze.“
Auf allen Positionen sei man nun doppelt gut besetzt. „Das führt sicher auch dazu, dass wir jetzt nicht so was haben, wie eine Stammmelf“, meint der 58-Jährige. „Der Trainer wird nächste Woche gegen den SV Meppen sicher eine Elf herausschicken, aber das werden nicht die sein, die die Saison durchspielen.“
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Ob dieser Konkurrenzkampf die Stimmung innerhalb der Mannschaft negativ verändern könnte, sieht der Geschäftsführer nicht. „Die ‚Elf Freunde‘ sind ein bisschen ein Klischee“, meint Preetz mit einem Augenzwinkern. „Aber wir werden da ein Augenmerk darauf legen, dass wir diese Teamchemie, die uns in den letzten zwei Jahren ausgezeichnet hat, beibehalten und den gemeinsamen Zielen unterordnen. Da bin ich aber zuversichtlich.“




