Fußball-Drittligist MSV Duisburg startete mit einem souveränen 3:0-Sieg gegen den SV Meppen in die neue Drittliga-Saison. Sportlich lief es also ganz nach dem Geschmack der Spieler, Verantwortlichen und der Fans. Aber Letzteren verging größtenteils der Appetit beim Thema Stadioncatering, wenn man aktuell die einschlägigen Portale und Foren durchforstet.
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Dabei sollte unter der Supreme Sports Hospitality GmbH, die ab Juli die Versorgung in der Schauinsland-Reisen-Arena von Feinkost Kersten übernommen hatte, vieles besser werden. Mehr und besser geschultes Personal, eine größere Auswahl an Speisen und vor allem nicht mehr so lange Wartezeiten an den Verkaufsbuden. Die Premiere hat den größten Teil der MSV-Anhänger jedoch nicht überzeugt.
Taxiteller im MSV-Stadion – nur eine Mogelpackung?
Der Ärger begann schon kurz nach dem Einlass, weil offenbar noch nicht alle Kassen geöffnet waren. Doch dabei blieb es nicht. „Die Wurst ist kalt, das Bier dafür warm und das Brötchen matschig“, schreibt ein User auf Facebook. „Dafür macht ihr im Vorfeld so ein Tamtam und kündigt die große kulinarische Revolution an?! Mein lieber Herr Gesangsverein!“ Über Geschmack lässt sich ja bekanntlich streiten, aber einigen stieß auch das Preis-Leistungs-Verhältnis negativ auf.

Ein Beispiel: Die Portion des angepriesenen Taxitellers für immerhin stattliche 14 Euro war deutlich kleiner als die, die Trainer Dietmar Hirsch bei der Teampräsentation medienwirksam verdrückt hatte. „Die gute alte Mogelpackung“, schreibt ein Fan auf Facebook. Ein anderer fragt, ob das die offizielle „FIFA-Portion“ sei.
Wartezeiten bleiben lang: Personal und Technik sorgen für Frust
Die Reduzierung der Wartezeiten war im Vorfeld vielleicht das größte Ziel, welches man in den Griff bekommen wollte. Zumindest am ersten Spieltag hat das noch nicht funktioniert. „Ich habe 45 Minuten für ein Bier und eine Wurst angestanden“, berichtet ein Fan. Und das sei kein Einzelfall gewesen. Zum einen seien an einigen Buden immer wieder die Kassensysteme ausgefallen, zum anderen sei das Personal teilweise überfordert gewesen.

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„Die Verkäufer an der Bude 17 waren jung und unerfahren“, schreibt jemand auf Facebook. „Die wussten teilweise gar nicht, was sie zuerst machen sollen, waren mit der Situation und dem Andrang überfordert. Es fehlt mindestens ein erfahrener Mitarbeiter in jeder Bude, der den Überblick hat und den Ton angibt.“
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Es gibt aber auch ein paar versöhnliche Stimmen. Unter anderem lobten viele Fans die aufgehängten Monitore an den Ständen, über die man das Spiel verfolgen konnte – auch wenn bei manchen bisweilen eine leichte Verzögerung in der Übertragung auftrat. „Der Ansatz stimmt und die Ideen sind okay“, schreibt ein User. „Wenn man jetzt noch den Bierfluss in den Griff bekommt, das Bargeld nicht verbietet und das Personal optimaler verteilt wird, wird das sicher etwas.“ Die nächste Bewährungsprobe gibt es am 22. August, wenn die Zebras im DFB-Pokal gegen die SV Elversburg antreten.






