Wo Derby draufstand, war auch Derby drin. Rot-Weiss Essen hat beim MSV Duisburg einen Zähler eingefahren und sich vor dem anstehenden Heimspiel gegen Schweinfurt seine gute Ausgangssituation in der 3. Liga erhalten. Das 1:1 (1:1) bei den Zebras war leistungsgerecht. Aufgrund der starken letzten halben Stunde der Gastgeber konnte RWE mit der Punkteteilung und Rang fünf nach dem zwölften Spieltag gut leben.

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Einen ganz großen Auftritt hatte RWE-Trainer Uwe Koschinat im Anschluss an die Partie. Sein Interview bei Magenta Sport wurde zum Internet-Hit und sorgte bundesweit für Schlagzeilen. Vereinzelt wurden die Aussagen des Essener Trainers aus dem Kontext gerissen, was seinen verständlichen Ausführungen nicht gerecht wird.

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Rot-Weiss Essen: „So viele Hurensöhne kann es auf der ganzen Welt gar nicht geben“

Der Essener Trainer lobte nach Abpfiff bei Magenta Sport zwar die „wirklich fantastische“ Atmosphäre beim Derby. Doch Koschinat monierte zugleich die Schmähgesänge von beiden Seiten. „Vielleicht kriege ich jetzt einen riesigen Shitstorm, aber ich stelle mir immer die Frage, wie viele Frauen in den letzten 30 Jahren im horizontalen Gewerbe tätig gewesen sein müssen, weil so viele Hurensöhne kann es auf der ganzen Welt gar nicht geben“, schimpfte der 54-Jährige, denn immer wieder hatten sich die Anhänger diese Beleidigung gegenseitig an den Kopf geworfen. „Ich finde, das ist irgendwo unangebracht“, betonte Koschinat.

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Rot-Weiss Essen: 1:1 beim MSV Duisburg - die große Derby-Analyse
Vonne Hafenstraße - Inside RWE
 

Wenn die Fanlager ausschließlich ihre eigene Mannschaft unterstützen würden, so Koschinat weiter, „dann glaube ich, wird das noch ein viel, viel geileres Derby“. Zuspruch erhielt er von MSV-Coach Dietmar Hirsch: „Ich bin auch der Meinung, dass Rivalität gut ist, aber Hass empfinde ich auf gar keinen Fall. Wir sind Trainerkollegen, und der Fußball lebt von solchen Duellen.“

3.Liga  MSV Duisburg - Rot-Weiss Essen
RWE-Trainer Uwe Koschinat treibt seine Mannschaft an.© FUNKE Foto Services | Jakob Klos

Auch in unserem RWE-Talk „vonne Hafenstraße - Inside RWE“ gehen wir auf das Interview des Trainers ein. RWE-Reporter Martin Herms lobt den 54-Jährigen für dessen herausragende Rhetorik. „Auf diesem Gebiet ist Koschinat einer der Besten im Business. Das war ein geiles Interview.“ Mehr zum Derby und den Aussagen des RWE-Trainers finden Sie in unserer neuen Talk-Folge. Viel Spaß beim Reinschauen!

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Bei „Vonne Hafenstraße – Inside RWE“ nehmen wir die wichtigste Spielszene des jüngsten Spiels von Rot-Weiss Essen auseinander, diskutieren, was den Verein in der Woche bewegt hat und was passieren muss, damit RWE das nächste Spiel gewinnt!

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