Es war Drama pur auf dem Aachener Tivoli. Lange Zeit sah Rot-Weiss Essen am Sonntagnachmittag im Auswärtsspiel bei Alemannia Aachen wie der klare Verlierer aus, dann kam Dickson Abiama und RWE konnte beim spektakulären 3:3 durch den Doppelpack des neuen Angreifers noch einen Zähler mit nach Essen nehmen. Das war äußerst schmeichelhaft.

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Rot-Weiss Essen wackelt schon wieder gegen Aachen: Für den Aufstieg reicht das nicht
Vonne Hafenstraße - Inside RWE
 

Die Stimmung war im Anschluss an das Spiel unter den 3000 RWE-Fans in Aachen trotz der Aufholjagd gedämpft: Die Anhänger machten den Spielern klar, dass sie mit dem, was am Tivoli geboten wurde, nicht einverstanden waren. Wir sprechen mit Moderator Christian Brausch und den RWE-Experten Martin Herms und Krystian Wozniak über die Lage bei der Mannschaft von Trainer Uwe Koschinat.

Rot-Weiss Essen zeigt in Aachen eine schwache Leistung

Wieso läuft es nicht rund? Warum passt es immer gegen Alemannia Aachen nicht? Und was muss sich ändern, damit RWE wieder konstant punktet? Nach der letzten Folge hat sich am Deadline-Day auch personell noch einiges getan. Wir durchleuchten den Kader, bei dem es nur eine Frage der Zeit war bis Ahmet Arslan nicht mehr zum Team gehören wird.

Rot-Weiss Essen - TSV Havelse
Ahmet Arslan ist bei Rot-Weiss Essen ins Hintertreffen geraten.© FUNKE Foto Services | Thorsten Tillmann

Nach Informationen dieser Redaktion verhinderte nur der kurzfristige Ausfall von Klaus Gjasula, dass Arslan aus dem Kader für das Aachen-Spiel gestrichen wurde. Letztlich war es trotzdem eine frustrierende Dienstreise für den 31-Jährigen. Trotz schwacher Leistung seiner Kollegen wurde der Offensivmann nicht eingesetzt, eine weitere herbe Schlappe für ihn.

Rot-Weiss Essen: Ahmet Arslan vor Australien-Wechsel

Was genau muss Arslan verbrochen haben, wenn er keine Chance mehr erhält? Auffällig ist, dass Spieler auf seinen Positionen wie Torben Müsel oder Winter-Neuzugang Danny Schmidt aktuell nicht in Topform sind. Vor allem Müsel enttäuschte am Aachener Tivoli. Doch Arslan hat das Vertrauen des Trainerteams offenbar komplett verloren. Am Dienstag kam dann die Bestätigung: Der Vertrag mit Arslan wurde aufgelöst. Er verlässt die Hafenstraße mit sofortiger Wirkung.

Einen Wechsel zum Ende des deutschen Transfer-Fensters hatte es nicht gegeben, eine letzte Möglichkeit wäre ein Transfer nach Australien. Danach sieht es nun aus. Im letzten Sommer gab es eine konkrete Anfrage vom Sydney FC, bei dem der ehemalige Schalke-Profi Alexander Baumjohann als Sportdirektor tätig ist. Um einen Transfer zu realisieren, hätten alle Beteiligten bis Dienstagabend Zeit. Danach wäre auch das letzte Fenster für Arslan geschlossen.

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