• Die Spannung steigt in der 3. Liga, im Aufstiegskampf spitzt sich die Lage zu. Hansa Rostock und der SC Verl gewannen am Sonntag.
  • Gut für Rot-Weiss Essen: Energie Cottbus kam am Samstag gegen Ulm nicht über ein 1:1 hinaus und patzte erneut.
  • Rot-Weiss Essen kann mit einem Sieg am Sonntagabend (19:30 Uhr) bei Viktoria Köln Platz zwei erobern und auf einen festen Aufstiegsplatz springen.

Hansa Rostock hat das direkte Duell der Aufstiegskandidaten beim SV Wehen Wiesbaden mit 1:0 für sich entschieden – und das trotz langer Unterzahl. Den entscheidenden Treffer erzielte Kenan Fatkić bereits in der 4. Minute per Elfmeter.

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Richtig brenzlig wurde es für die Gäste dann nach gut einer Stunde: Florian Carstens sah in der 65. Minute die Rote Karte, Rostock musste also rund 25 Minuten in Unterzahl überstehen – verteidigte die knappe Führung aber leidenschaftlich bis zum Abpfiff.

Rot-Weiss Essen kann am Sonntag auf Platz zwei springen

Für Wehen Wiesbaden ist die Niederlage hingegen ein empfindlicher Dämpfer: Die Mannschaft von Daniel Scherning hatte zuvor eine beeindruckende Heimserie mit sieben Siegen in Folge hingelegt – ausgerechnet im Verfolgerduell reißt diese. Der Rückstand auf die Aufstiegsplätze wächst, der Weg nach oben wird deutlich schwieriger.

Auch tabellarisch hat das Spiel unmittelbare Auswirkungen: Vor dem Duell lagen beide Teams eng beisammen (Rostock mit nur zwei Punkten Rückstand auf die Aufstiegsränge, Wiesbaden drei Punkte hinter Platz drei). Durch den Sieg zieht Hansa nun im Aufstiegsrennen vorbei und schiebt sich vorerst auf einen direkten Aufstiegsplatz – und verdrängt damit Rot-Weiss Essen von Rang drei.

3. Liga: SC Verl überzeugt, Saarbrücken-Fans wüten

Auch der SC Verl zog am Samstag vorerst an RWE vorbei. Gegen den 1. FC Saarbrücken feierten die Ostwestfalen einen überzeugenden 3:0 (0:0)-Sieg. Die Saarbrücker Spieler müssen sich nach der Partie Schmähgesänge von den frustrierten, teils wutentbrannten Fans gefallen lassen. Ein Magenta-Video zu diesen Szenen gibt es hier.

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Für RWE bietet sich allerdings die direkte Antwort: Die Koschinat-Elf kann am Sonntagabend um 19:30 Uhr bei Viktoria Köln selbst nachlegen und sich mindestens Platz drei zurückholen. Und auch an dem FC Energie Cottbus könnten die Essener vorbeiziehen und Platz zwei erobern, einen festen Aufstiegsplatz. Denn die Lausitzer mussten sich zu Hause gegen den SSV Ulm mit einem 1:1 (0:1) zufriedengeben. Ulms Leon Dajaku (21. Minute) und Erik Engelhardt (77.) erzielten die Tore vor 12.043 Zuschauern im Energie-Stadion.

3. Liga: Cottbus-Trainer Wollitz ist enttäuscht

Cottbus-Profi Axel Borgmann musste ein enttäuschendes Remis gegen Ulm hinnehmen.
Cottbus-Profi Axel Borgmann musste ein enttäuschendes Remis gegen Ulm hinnehmen.© Julius Frick/dpa | Julius Frick

„Es geht jetzt in der Endphase darum, das zu leisten, was man braucht, um das Große zu erreichen. Heute war es zu wenig, wenn man aufsteigen will“, fasste es ein enttäuschter Energie-Trainer Claus-Dieter Wollitz zusammen. Sein Fazit: „Wir haben im Moment Spieler, die nicht die optimale Form haben, speziell im letzten Drittel auf das gegnerische Tor. Das ist keine Kritik, sondern Fakt. Ich bin mir sicher, dass wir das Problem nochmal gelöst bekommen.”

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