Die Fans von Hansa Rostock gelten als nicht gerade zimperlich – auch mit den Anhängern von Rot-Weiss Essen gibt es eine Vorgeschichte. Jetzt sorgten die Fangruppierungen des Ost-Traditionsklubs erneut für reichlich Aufsehen. Die Auswärtspartie beim Drittliga-Schlusspfiff 1. FC Schweinfurt war erst wenige Minuten alt, als sie beim Stand von 0:0 unterbrochen werden musste.
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Rostock-Fans sorgen für Unterbrechung
Nach gerade einmal fünf Minuten Spielzeit fing es im Gästeblock plötzlich an zu knallen und zu rauchen, sodass sich Schiedsrichter Sebastian Hilsberg zu einer frühen, minutenlangen Unterbrechung genötigt sah. Etliche Feuerwerkskörper flogen in die Luft, dicke blaue Schwaden legten sich über Tribüne und Spielfeld. Am Spielfeldrand gingen Ordner und Fotografen in Deckung und bedeckten ihre Nasen. Auch Bengalos flackerten im blauen Nebel immer wieder auf.

Kurz darauf hatten sich auch Polizeikräfte auf dem Spielfeld eingefunden, trotzdem knallte es vereinzelt weiter. Nach einigen Minuten waren die Raketen endgültig verstummt und auch der Rauch hatte sich verzogen. In diesem Fall erwies es sich als hilfreich, dass die Kurven des Schweinfurter Sachs-Stadions nicht überdacht sind. Nach rund fünf Minuten Unterbrechung konnte Schiri Hilsberg die Partie wieder anpfeifen. Die Vorkommnisse in Schweinfurt werden für Hansa ein teures Nachspiel haben. Das Spiel endete übrigens mit 0:0 – damit verpassten es die Rostocker, Druck auf RWE auszuüben.
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3. Liga: Osnabrück vor dem Aufstieg, MSV Duisburg rückt an Rot-Weiss Essen heran
Fußball wurde am Samstag auch auf anderen Drittliga-Plätzen gespielt: Mit einem späten Tor seines Jokers Ismail Badjie hat der VfL Osnabrück einen weiteren großen Schritt zur Rückkehr in die 2. Fußball-Bundesliga nach zwei Jahren gemacht. Der Tabellenführer der 3. Liga siegte beim FC Ingolstadt mit 1:0 (0:0), weil der eingewechselte 20-Jährige in der 83. Minute seinen achten Saisontreffer erzielte. Der achte Aufstieg ins deutsche Unterhaus ist nach dem neunten Dreier in den letzten zehn Spielen nahe, der Vorsprung vor dem Relegationsplatz beträgt vier Runden vor Schluss weiter sieben Punkte.

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Auf den dritten Platz verbesserte sich vorerst der MSV Duisburg mit dem 3:1 (1:1) gegen die TSG Hoffenheim II, der dritte Sieg in Folge unterstrich die Aufstiegsambitionen des Ex-Bundesligisten. Lex-Tyger Lobinger brachte den MSV früh in Führung (17.), doch kurz vor der Pause glich Yannik Lührs für die TSG aus (40.). Kurz nach dem Seitenwechsel traf erneut Lobinger (50.), in der Nachspielzeit sorgte Conor Noß für die Entscheidung (90.+4).
Der SC Verl bleibt nach dem 2:0 (0:0) gegen Viktoria Köln Sechster. Der 1. FC Saarbrücken vergrößerte mit dem 0:0 gegen 1860 München den Abstand zum ersten Abstiegsplatz vorerst auf neun Punkte.








