Was für eine Klatsche für Rot-Weiss Essen: Mit 1:6 unterlag RWE am Samstag beim VfB Stuttgart II. Während es beim Revierklub gewaltig kriselt, knallten beim VfL Osnabrück am frühen Abend die Korken. Dank des Essener Patzers kehren die Niedersachsen in die 2. Fußball-Bundesliga zurück. Sie stehen bereits vor dem eigenen Spiel bei Wehen Wiesbaden am Sonntag (16.30 Uhr/MagentaSport) als erster Aufsteiger der 3. Liga fest.
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Die Osnabrücker liegen mit 73 Punkten an der Spitze der Liga. Gewinnt der VfL in Hessen, ist der langjährige Zweitligist nach 2010 und 2019 zum dritten Mal Meister der 3. Liga. Auch eine vorherige Niederlage von Energie Cottbus im Topspiel (13.30 Uhr) beim MSV Duisburg würde dafür reichen.
Es ist bereits der neunte Aufstieg der Osnabrücker in die 2. Liga, zuletzt spielten die Lila-Weißen in der Saison 2023/24 in der Zweitklassigkeit. Erfolgsbringend war vor allem die herausragende Rückrunde. Nur dreimal ließ der VfL Punkte liegen (eine Niederlage, zwei Unentschieden). Bereits seit dem 27. Spieltag führt Osnabrück die Tabelle an.
Auf Social Media veröffentlichte der VfL Jubel-Videos von der Mannschaft. Das Team hatte den Ausgang der Samstagsspiele gemeinsam beobachtet. „Einfach nur geil“, schrieben die Osnabrücker dazu bei Instagram. Vorher teilten sie Videos aus dem VfL-Mannschaftsbus, wo die Osnabrücker die Partie von RWE verfolgten und die Tore des VfB Stuttgart II wild feierten. Dabei sind Sprechchöre zu hören, die sich als Stichelei in Richtung RWE-Trainer Uwe Koschinat interpretieren lassen. „Uwe, Uwe!“, rufen die Osnabrücker, bei denen Koschinat von November 2023 bis September 2024 an der Seitenlinie gestanden hatte.
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Essens Aufstiegshoffnungen erfuhren einen heftigen Dämpfer. Mit einem Sieg beim VfB Stuttgart II wäre die Mannschaft von Trainer Uwe Koschinat vorübergehend an Cottbus vorbei auf Rang zwei vorgestoßen, stattdessen setzte es ein 1:6 (0:2) und die dritte Pleite in Folge. Holt Duisburg mindestens einen Punkt, fällt RWE auf Rang vier zurück. Die Bergeborbecker haben es also nicht mehr in der eigenen Hand. Sie sind zunächst gefordert, im Heimspiel gegen den SC Verl am kommenden Samstag ein ganz anderes Gesicht als gegen Stuttgart zu zeigen.






