Am kommenden Samstag um 13.30 Uhr geht es in der 3. Liga um alles. Hinter dem bereits feststehenden Meister VfL Osnabrück streiten sich vier Vereine um den zweiten Aufstiegs- und den Relegationsplatz. Auch Rot-Weiss Essen hat als Tabellenvierter einen Spieltag vor Schluss noch Chancen auf den Sprung unter die Top 3, ist allerdings auf Schützenhilfe angewiesen.

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Für den Showdown beim SSV Ulm entsendet der DFB einen seiner Top-Schiedsrichter zur Essener Auswärtspartie: Dr. Florian Exner ist ein bekanntes Gesicht aus der Bundesliga, leitete bereits 13 Partien in der höchsten deutschen Spielklasse sowie deren fünf in der 2. Bundesliga.

SV Werder Bremen v Hamburger SV - Bundesliga
Dr. Florian Exner, hier im Bundesliga-Einsatz in Bremen, pfeift das letzte Saisonspiel von Rot-Weiss Essen in Ulm.© Getty Images | Stuart Franklin

In der 3. Liga war der 35-jährige Rechtsanwalt aus Münster bislang nur einmal im Einsatz, dieses Spiel hatte es allerdings in sich: Am 10. August vergangenen Jahres pfiff er die Partie Hansa Rostock gegen Waldhof Mannheim, gab zehnmal Gelb und einmal Gelb-Rot. Die Karten sitzen bei Exner also durchaus locker.

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Auch die Aufstiegskonkurrenten bekommen es am Samstag jeweils mit einem Bundesliga-Schiedsrichter zu tun. Das Heimspiel des MSV Duisburg gegen Viktoria Köln wird vom Stuttgarter Martin Petersen geleitet (zehn Bundesliga-Einsätze, fünf Zweitliga-Einsätze, einmal 3. Liga). Und für das Auswärtsspiel von Energie Cottbus beim SSV Jahn Regensburg wurde Tobias Reichel (zehn Bundesliga-Einsätze, vier Zweitliga-Einsätze, einmal 3. Liga) nominiert.

Zuständig für das Auswärtsspiel des FC Hansa Rostock, der drei Punkte hinter Duisburg und Essen noch Außenseiterchancen auf den Relegationsplatz hat, ist Leonidas Exuzidis. Der 30-Jährige aus Castrop-Rauxel wird in Saarbrücken pfeifen.

Auf die Schiedsrichter lastet am letzten Spieltag naturgemäß ein besonders großer Druck, denn ihre Pfiffe können über den Ausgang einer gesamten Saison entscheiden. Im Sinne des Sports bleibt zu hoffen, dass vor allem die Spiele der Aufstiegskonkurrenten frei von gröberen Fehlentscheidungen bleiben.